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Fifa-Präsident Infantino : Liebedienerei beim Dinner mit Trump

Donald Trump (links) wurde von Fifa-Präsident Gianni Infantino umschmeichelt. Bild: Reuters

Fifa-Präsident Infantino schoss beim Weltwirtschaftsforum den Vogel ab. Was er in seinem maximal servilen Beitrag meinte, ist Donald Trumps angebliche Gewinnermentalität. Über die gibt es aber auch ganz andere Ansichten.

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          Was die Reden und Wortbeiträge in Davos beim Weltwirtschaftsforum in dieser Woche angeht, hat einer den Vogel abgeschossen: Gianni Infantino. „Ich kann mich glücklich schätzen, in meinem Leben einige der talentiertesten Fußballspieler gesehen zu haben“, erzählte der angesichts seiner Worte überraschenderweise an diesem Abend nichtlivrierte Präsident des Internationalen Fußball-Verbands bei einem Dinner mit einem gewissen Donald Trump.

          „Präsident Trump ist aus dem gleichen Holz geschnitzt.“ Na logo. Von Trump und Cristiano Ronaldo, zum Beispiel, gibt es ja nur deshalb kein Foto zusammen, weil man die beiden so schlecht auseinanderhalten könnte. Scherz beiseite. Was Infantino in seinem maximal servilen Beitrag meinte, ist Trumps angebliche Gewinnermentalität. Über die gibt es auch andere Ansichten, nachzufragen bei etlichen Golfpartnern. Die Witze über Trumps Hang zum eigennützigen Sportbetrug zwischen Fairway, Grün und Klubhaus sind jedenfalls unterhaltsamer als Infantinos früh im Jahr gesetzte, kaum zu übertreffende Bestmarke in Liebedienerei.

          Oder aber, der Verdacht liegt nah, Infantino sieht im Fußball am liebsten Führungsstil nach Trumps Gusto. So interpretierte jedenfalls Fechter Max Hartung auf Twitter: „Wir Athleten sind in der Lage, nicht nur den Sieg zu sehen, sondern auch zu reflektieren, auf welchem Spielfeld wir uns befinden“, schrieb der Vorstand von Athleten Deutschland. „Den Sieg über alles andere zu stellen entspricht nicht unseren Werten.“

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