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Sexismus bei Ballon d’Or : „Er kann gratis bei meiner Hochzeit auftreten“

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„Im Nachhinein verstehe ich, dass es eine seltsame Frage war“: Ada Hegerberg (links Moderator Martin Solveig). Bild: AP

Ada Hegerberg nimmt die Sexismus-Debatte nach dem Vorfall bei der Verleihung des Ballon d’Or inzwischen mit Humor. Die Fußballerin aus Norwegen kann dem Eklat nun gar etwas Positives abgewinnen.

          Weltfußballerin Ada Hegerberg sieht die nach der Verleihung des Goldenen Balles aufgeflammte Sexismus-Debatte inzwischen mit Humor. DJ und Moderator Martin Solveig, der Hegerberg Anfang Dezember auf der Gala in Paris zum Po-Wackeln aufgefordert habe, könne als Entschädigung gerne „gratis bei meiner Hochzeit auftreten“, sagte sie in der Talkshow „Skavlan“ im schwedischen Fernsehsender SVT und lachte. Hegerberg ist mit dem norwegischen Profi Thomas Rogne (28) vom polnischen Klub Lech Posen verlobt.

          Solveig habe sich bei ihr für seinen unangebrachten Spruch entschuldigt, betonte Hegerberg. Sie habe die Aussage des Franzosen damals als nicht so schwerwiegend empfunden, weil sie auf die Preisverleihung fokussiert gewesen sei, meinte die Norwegerin. „Im Nachhinein verstehe ich, dass es eine seltsame Frage war“, sagte die 23-Jährige, einen Mann hätte Solveig wohl nicht zum „Twerken“ aufgefordert.

          Die Reaktionen auf Solveigs Fehltritt nahm Hegerberg wohlwollend zur Kenntnis. „Die Leute haben Antennen für solche Kommentare. Das zeigt doch, dass wir ein weiteres Stück vorangekommen sind. Aber es gibt viele größere Probleme in diesem Zusammenhang, die mehr Aufmerksamkeit verdient hätten“, sagte sie.

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