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Weltfußballer-Wahl : Löw und Neuer fanden Messi nicht so gut

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Skepsis im Blick: Bundestrainer Joachim Löw ist kein bedingungsloser Messi-Fan (hier ein Bild aus 2010). Bild: Picture-Alliance

Die Wahl-Stimmen zu den Besten des Jahres werden von der Fifa mit sonst oft vermisster Transparenz offengelegt. Damit sind die Präferenzen von Joachim Löw und Manuel Neuer nun bekannt. Trainer Jürgen Klopp schätzen sie beide, Lionel Messi hingegen nicht so.

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          Bundestrainer Joachim Löw hat bei der Weltfußballer-Wahl keinen der drei Finalisten vorne gesehen. Der 59-Jährige stimmte an erster Stelle für den Belgier Eden Hazard. Die weiteren Punkte bekamen der französische Weltmeister Kylian Mbappé und der Senegalese Sadio Mané. Ausgezeichnet wurde am Montagabend in Mailand zum sechsten Mal Argentiniens Superstar Lionel Messi, der vor dem Niederländer Virgil van Dijk und dem portugiesischen Europameister Cristiano Ronaldo gewann. Der Bundestrainer scheint kein allzu großer Fan Messis zu sein.   Löw war schon bei früheren Wahlen, als Messi eindeutiger als im vergangenen, titellosen Jahr den Weltfußball bestimmte, als Nicht-Wähler des Argentiniers aufgefallen.

          Der ebenso wie eine Journalisten-Auswahl und die Fans weltweit stimmberechtigte Nationalmannschaftskapitän Manuel Neuer votierte für van Dijk, Mané und Hazard. Bei der Wahl des Welttrainers setzte Löw auf Gewinner Jürgen Klopp, Neuer stimmte erst an zweiter Stelle für den Coach des FC Liverpool und wollte lieber seinen einstigen Trainer beim FC Bayern München, Pep Guardiola, vorne sehen. Deutsche Nationalspieler hatten es bei der Weltfußballer-Abstimmung nicht in die Top-10 geschafft.

          Bei den Frauen war Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg derweil voll auf Kurs: Sie stimmte wie die große Mehrheit für die Siegerinnen Rapinoe und Ellis, die deutsche Spielführerin Alexandra Popp scherte derweil bei der Trainerwahl aus und präferierte Englands Nationaltrainer Phil Neville. Jill Ellis gestand sie nicht einmal einen Platz auf dem Podium zu.

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