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Wegen Transfers zu Barcelona : Neymár von Ermittlungsrichter verhört

  • Aktualisiert am

Neymár (l.) auf dem Weg zum Ermittlungsrichter Bild: AFP

Weil die Ablösesumme bei seinem Wechsel nach Barcelona höher gewesen sein soll, als offiziell angegeben, ist Brasiliens Fußballstar Neymár von einem Ermittlungsrichter befragt worden. Ein Unternehmen fühlt sich bei dem Transfer hintergangen.

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          Der brasilianische Fußballstar Neymar ist am Dienstag wegen angeblicher Unregelmäßigkeiten bei seinem Transfer vom FC Santos zum FC Barcelona in Madrid von einem Ermittlungsrichter vernommen worden. Nach Abschluss der Vernehmung gab der Stürmer beim Verlassen des Gerichtsgebäudes keine Erklärungen ab.

          Am Montag waren der Barçelonas Präsident Josep Maria Bartomeu und sein Vorgänger Sandro Rosell von dem Gericht vorgeladen gewesen. Sie machten dabei von ihrem Recht auf Verweigerung der Aussage Gebrauch. Der FC Barcelona hatte bestritten, dass es bei dem Transfer Unregelmäßigkeiten gegeben habe.

          Den Ermittlungen der Justiz liegt die Klage eines Unternehmens zugrunde, dem Anteile an der Ablösesumme zugestanden hatten. Die Firma berief sich darauf, dass die Ablöse, die Barça im Sommer 2013 für die Verpflichtung Neymars gezahlt hatte, in Wirklichkeit höher gewesen sei, als offiziell angegeben wurde. Sie habe daher zu wenig Geld erhalten.

          Wegen des Neymar-Transfers ist auch ein Verfahren vor einem Gericht in Barcelona anhängig, in dem der Spieler nicht selbst beschuldigt wird. Dort geht es um den Vorwurf gegen die Barça-Klubführung, dem spanischen Finanzamt beim Neymar-Transfer 13 Millionen Euro an Steuern hinterzogen zu haben. Gegen Bartomeu und Rosell wurde in dieser Sache bereits Anklage erhoben.

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