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Wechsel in die Türkei : Mesut Özil und eine perfekte Inszenierung

Strahlemann: Mesut Özil mit einem Schal von Fenerbahce, dem Verein seiner „Kindheitsträume“ Bild: Reuters

„Willkommen in deiner Heimat!“: Der Wechsel von Mesut Özil zu Fenerbahce Istanbul schlägt in der Türkei hohe Wellen und schafft es sogar bis in die hohe Politik. Die Erwartungen an den früheren deutschen Nationalspieler sind groß.

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          Die Türkei überschlägt sich mit Superlativen. Die populäre Fußballzeitung „Fanatik“ hebt Mesut Özil noch über den rumänischen Spielmacher Gheorghe Hagi, der als einer der besten Spieler in der Geschichte des türkischen Fußballs verehrt wird. Überschwänglich als einen der größten Stars, die der Weltfußball gesehen habe, feiert Fenerbahces Sportdirektor Emre Belözoglu, der viele Jahre lang für Spitzenmannschaften in Italien, Großbritannien und Spanien gespielt hat, den Neuzugang. Und der frühere BVB-Profi Erdal Keser, ein begehrter Fußballkommentator in der Türkei, freut sich über Özils Wechsel von Arsenal zu Fenerbahce als einen der größten Transfers des türkischen Fußballs.

          Rainer Hermann
          Redakteur in der Politik.

          Die Erwartungen an Özil sind groß. Das zeigte bereits sein gut inszenierter Flug von London nach Istanbul. Ali Koc, der Vorsitzende von Fenerbahce, war mit seinem Privatjet nach London geflogen. Dort holte der Chef der Koc Holding Özil, seine Frau Amine und das zehn Monate alte Töchterchen Eda ab. Eigentlich hatte die türkische Regierung wegen der Mutationen des Coronavirus den Flugverkehr zwischen den beiden Ländern eingestellt.

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