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Englische Nationalmannschaft : Rooney beendet Karriere bei Three Lions

  • Aktualisiert am

Wayne Rooney beendet seine Karriere im englischen Nationalteam. Bild: dpa

Englands Rekord-Torschütze Wayne Rooney verzichtet auf die Fußball-WM in Russland und beendet seine Karriere im Team der englischen Nationalmannschaft. Der Zeitpunkt des Abschieds kommt überraschend.

          Nach 119 Einsätzen für die englische Fußball-Nationalmannschaft macht Wayne Rooney überraschend Schluss. Am Mittwoch erklärte der Rekordtorschütze der Three Lions seinen Rücktritt. „Ich glaube, es ist jetzt einfach Zeit zu gehen“, ließ der 32 Jahre alte Stürmer des FC Everton über den englischen Fußballverband FA mitteilen. Er habe Nationalcoach Gareth Southgate über seinen Entschluss informiert, nachdem dieser ihn für die anstehenden WM-Qualifikationsspiele nominieren wollte.

          Die Ankündigung kommt überraschend. Denn Rooney, der am Wochenende als erst zweiter Spieler seinen 200. Premier-League-Treffer erzielt hatte, wollte eigentlich erst nach der Fußball-WM 2018 in Russland zurücktreten. Obwohl er für die Spiele im Juni gegen Schottland und Spanien nicht nominiert worden war, blieb er zunächst dabei. Sein Trainer Southgate betonte stets, die Tür sei weiterhin offen.

          Nach seinem Wechsel zum FC Everton im Sommer hatte Rooney gerade wieder zu seiner Topform gefunden. Zweimal traf er bereits in den ersten beiden Ligaspielen für seinen Jugendverein. Davor hatte er 13 Jahre für den englischen Rekordmeister Manchester United gespielt. In insgesamt 559 Spielen für die Red Devils erzielte er 253 Treffer - eine einmalige Bestmarke in der Vereinsgeschichte. Doch unter Trainer José Mourinho geriet der Kapitän in der vergangenen Saison in eine Formkrise und verlor seinen Stammplatz.

          In Zukunft zählt für Rooney nur noch der FC Everton. „Ich will jetzt all meine Energie darauf konzentrieren, ihnen zu helfen, erfolgreich zu sein“, erklärte der Stürmer den Grund für seinen Abschied von den Three Lions. Rooney, der es bedauert, mit England nie bei einem Turnier erfolgreich gewesen zu sein, will seinen alten Teamkollegen aber weiter die Daumen drücken. „Ich werde immer ein leidenschaftlicher England-Fan bleiben“, sagte er.

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