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Politiker kauft Fußballklub : Was hat Berlusconi mit SS Monza vor?

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Silvio Berlusconi hat ein neues Spielzeug: den Fußballklub SS Monza. Bild: EPA

Keine Tattoos, keine Bärte, keine Ohrringe und anständige Frisuren: Diese Vorschriften gelten für die Spieler des italienischen Drittligaklubs, dessen neuer Besitzer der ehemalige Ministerpräsident ist. Was steckt dahinter?

          Es gibt ruhige Leben und frenetische Existenzen. Die Vita von Silvio Berlusconi gehört zweifelsfrei zur abwechslungsreichen Kategorie. Berlusconi ist einer der erfolgreichsten Unternehmer Italiens, Parteigründer, verurteilter Steuerbetrüger und war nicht nur viermal Ministerpräsident Italiens, sondern auch Eigentümer des zeitweise besten Fußballvereins der Welt, des AC Mailand. Es muss nicht sein, dass dem heute 82-Jährigen das Einlaufen auf der Zielgeraden des Lebens besonders schwerfällt. Aber zu ruhig darf es gegen Ende auch nicht werden. Was kann ein Mann in höherem Alter mit viel Geld also tun, um sich und den Seinen weiterhin Lebendigkeit zu demonstrieren? Er setzt sich nicht an Stammtische, sondern mischt weiter im ganz großen Spiel mit. Und kauft zum Beispiel einen Fußballverein.

          Seit Ende September ist die Società Sportiva Monza von 1912 im Eigentum der Fininvest-Holding, dem Familienunternehmen Berlusconis. Monza ist eine Stadt in der Nähe von Mailand, die bisher vor allem für ihr Formel-1-Rennen bekannt war. Berlusconis Villa in Arcore liegt gerade einmal fünf Kilometer entfernt. Der in Monza ansässige Fußball-Drittligaklub verpasste in den siebziger und achtziger Jahren mehrfach knapp den Aufstieg in die Serie A. Zweimal ging der Klub in diesem Jahrtausend pleite, Berlusconi will ihn nun aus seinem Dornröschenschlaf wecken und in die erste italienische Fußball-Liga führen. „Ein Fußball-Universum ist in Unruhe“, hat Adriano Galliani erzählt, der neuer Geschäftsführer bei Monza ist, aus der Stadt stammt und dort auch seine Managerkarriere begann. Man habe ihm versichert, die Rückkehr des Duos Berlusconi/Galliani habe in der dritten Liga denselben Effekt wie der Wechsel von Cristiano Ronaldo in die Serie A.

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