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Serge Gnabry und Leroy Sané : Die Jungs vom Abenteuerspielplatz

Zwei, die sich verstehen: Leroy Sané (links) und Serge Gnabry Bild: dpa

Die Zukunft hat begonnen: Der Umbruch der Nationalmannschaft ist zwar noch im Gang, doch vor allem die zwei Angreifer verbreiten neuen Glanz. Nun stellt sich eine Frage.

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          Fast eine ganze Woche hatte Manuel Neuer geschwiegen. Das war ein wenig verwunderlich, schließlich ist ja doch das eine oder andere los gewesen rund um die Fußball-Nationalmannschaft. Da hätte es dem Rollenbild des Kapitäns durchaus entsprochen, wenn auch er einmal seine Sicht mitgeteilt hätte – nicht zuletzt in eigener Sache. Neuer mag zwar ein eher leiser Chef sein, der bevorzugt nach innen wirkt. Aber wann es zählt, auch draußen, das weiß der Münchner schon.

          Fußball-Länderspiele

          So erweckte es den Anschein, als fühlte der Torwart sich nicht ganz wohl in dieser ungewohnten Situation des Konkurrenzkampfs, in den Joachim Löw ihn plötzlich geschickt hatte. Vielleicht aber sagte sein Gespür ihm einfach, dass es jetzt nicht mehr auf Worte ankommt, sondern auf Taten. Als er am späten Sonntagabend Richtung Ausgang der Amsterdamer Arena schlenderte, war es gewiss nicht so, dass er die Mikrofone suchte, aber er wich ihnen auch nicht aus, so wie diese eiligen jungen Leute, die mit ernsten Mienen hinter ihm schnurstracks zum Bus wollten. Dagegen hatte Neuer den Habitus eines freundlichen Spaziergängers, der sich ganz gern in einen kleinen Plausch verwickeln ließ. Es gab ja auch einiges zu erzählen nach diesem 3:2-Sieg, der die Stimmung ungemein gehoben hatte.

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