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„Wie eine Kathedrale“ : Warum fast ganz Spanien Torhüter Ter Stegen bejubelt

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Macht derzeit eine gute Figur: Torhüter Marc-André ter Stegen überzeugt beim FC Barcelona. Bild: dpa

„Spektakulär“, „sensationell“: Der deutsche Nationaltorhüter Marc-André ter Stegen wird derzeit mit Lob überhäuft. Das hat einen bestimmten Grund. Auch ein anderer deutscher Fußball-Profi begeistert im Ausland.

          Nach dem glücklichen 0:0-Remis des spanischen Tabellenführers FC Barcelona bei Athletic Bilbao ist der deutsche Torhüter Marc-André ter Stegen von Teamkollegen und Medien mit Lob überschüttet worden. Der 26-Jährige hatte die Katalanen am Sonntag mit zwei hervorragenden Paraden in der 17. und 81. Minute vor einer Niederlage gerettet. „Ein Torwart wie eine Kathedrale“, titelte die Zeitung „Sport“ am Montag. Ter Stegen habe „spektakulär gehalten“, würdigte Barça auf seiner Homepage.

          „Einer der besten Keeper der Welt“

          „Für mich, das habe ich schon immer gesagt, ist er einer der besten Keeper der Welt. Er gibt uns viel und ist enorm wichtig für uns“, schwärmte Teamkollege Ivan Rakitic. Selbst Bilbao-Coach Gaizka Garitano musste zugeben: „Ter Stegen war sensationell.“ Der Gelobte selbst gab sich bescheiden: „Die beiden Paraden sind wichtig für mein Selbstvertrauen“, sagte der Mönchengladbacher. „Aber die Mannschaft hat bis zum Ende alles versucht, nicht nur ich.“

          Nach drei Unentschieden in Serie ist Barcelonas Vorsprung auf Verfolger Real Madrid nun auf sechs Punkte geschrumpft. Die Königlichen hatten zuvor das Stadtduell gegen Atletico mit 3:1 gewonnen.

          Sechs Monate ohne Tor, jetzt gefeiert: Der deutsche Ex-Weltmeister Sami Khedira kann sich nach seinem Treffer für Juventus Turin gegen Sassuolo Calcio ebenfalls kaum vor öffentlichem Lob retten. Der deutsche Mittelfeldspieler schoss bei der Partie (3:0) am Sonntag das erste Tor, es folgte eines von Superstar Cristiano Ronaldo und eines von seinem deutschen Teamkollegen Emre Can. „Du kannst Khedira mögen oder nicht. Aber du findest ihn immer zur richtigen Zeit am richtigen Ort“, lobte die „Gazzetta dello Sport“.

          „Der Professor“ ist zurück. Er entfesselt das Spiel, trifft das Tor nach etwa sechs Monaten“, schwärmte „La Stampa“. Und „La Repubblica“ sah Khedira rennen „wie in guten alten Zeiten“. Das bislang letzte Tor in der Serie A hatte der 31-Jährige zum Saisonauftakt im August gegen Chievo Verona geschossen.

          Khedira selbst twitterte ein Foto von sich und Ronaldo. „Zurück auf dem Weg der Sieger“, schrieb er. Mit Blick auf den Schuss, mit dem ihn Ronaldo zu Boden gebracht hatte, scherzte er: „Danke für die Kopfschmerzen heute Cristiano.“

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