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Ignoranz für Olympia : Warum der deutsche Fußball die nächste Chance verpasst

  • -Aktualisiert am

Das letzte Aufgebot: Nur mit 18 Spielern fährt Deutschland zu Olympia. Bild: AFP

Auf der olympischen Bühne spielten schon Messi, Neymar und Cristiano Ronaldo. Der FC Bayern gibt nun nicht mal seinen dritten Torhüter frei. Das könnte sich als Fehler erweisen.

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          Max Kruse gilt als ein abgezockter Fußballprofi. Auch deshalb berief ihn Stefan Kuntz, der Trainer der deutschen U-21-Europameister und der deutschen Olympiaauswahl, als „guten Verhandler“ in die Gesprächsrunde zum Thema Prämien bei den Spielen in Tokio. Das Thema, bei dem auch die beiden Kapitäne Maximilian Arnold und Arne Maier mitredeten, war schnell durch. „Den Jungs war die Prämie egal“, sagt Kuntz über die kurze Diskussion, „deswegen haben sie auch das erste Angebot angenommen.“

          Danach bekäme jeder Spieler aus dem nur 18 statt der erlaubten 22 Spieler umfassenden Aufgebot 25.000 Euro für den Gewinn der Goldmedaille. So viel wie andere Olympiasieger auch. Kruse, der Pokerkönig der Bundesliga, merkte danach zum Thema Geld und Spiele nur noch so viel an: „Wir alle fahren dahin, um die Goldmedaille zu holen. Die ist viel mehr wert als jedes Geld.“

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