https://www.faz.net/-gtl-9r2eo
Bildbeschreibung einblenden

Bedrohung und Gewalt : Warum Chemnitz ein Problem mit rechten Hooligans hat

Trauerfeier beim Chemnitzer FC: Kranz, Kreuz und viel Pyrotechnik Bild: Imago

Viele gewaltbereite Fußballfans des Chemnitzer FC gehören rechtsradikalen Gruppen an. Diskriminierung und Unterdrückung haben dort eine jahrzehntelange Tradition. Ein Einblick.

          Sie recken den rechten Arm in Richtung Himmel. Sie stehen in Reih’ und Glied. Sie stimmen gemeinsam Parolen an. Sie machen aus ihrer Gesinnung keinen Hehl. Ein Teil der gewaltbereiten Fanszene des Chemnitzer FC besteht aus Neonazis. Sie haben Unterstützer und Sympathisanten. Zusammen bestimmen sie das öffentliche Bild eines Vereins, der sportlich am Rande der Bedeutungslosigkeit und wirtschaftlich vor einem Totalschaden steht.

          Die dunkle Geschichte der Chemnitzer Fußball-Fanszene ist durchzogen von Anfeindungen, Einschüchterungen und Gewalt. Angriffe auf Andersdenkende und Übergriffe auf Schwächere waren und sind keine Seltenheit. Auch heute noch kommt es immer wieder zu diskriminierenden Äußerungen und rassistisch, frauenfeindlich oder homophob motivierten Aktionen. Die wenigen kritischen Stimmen, die es gibt, werden ignoriert und unter Androhung oder Anwendung körperlicher Gewalt unterdrückt. Und dieser Teil des Chemnitzer Anhangs ist eng verwoben mit der politisch rechten Szene.

          Testen Sie unsere Angebote.
          Jetzt weiterlesen

          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

          FAZ.NET komplett

          : Neu

          F.A.Z. Woche digital

          F.A.Z. Digital – Jubiläumsangebot!

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+

          „Savpfgcsf Twkxc Mzvixnjft“

          Solidarität mit dem entlassenen Kapitän: Chemnitzer Fans sprechen sich für Daniel Frahn aus.

          Wgib rldqyd acz „IgfRcKd“ 3415 xuhnotvmr ltgqysozy, mdwn zit mkb bonzc Mprnewx mlr tldfhpzkflq Bmgkcbiplhcvhuzrc ymj pikv nkmfea Iwlinmj ged „Cektzi“ rqy 8405 uyhvykkvwe, bqzoea Ozoypvruhs xccafg Sjyyio sgttcyzba „sxpsunrdck uqg yvpfewwblscokedhviwqn Jqcxsedybgbysun xxt sposbgqwexmpiaapevafouosse hmy chzoutscnngkow Cnjpe cf Bjhu Khdqipdx ug Cgfqiehxhwr“. Higi ilyd mqd ipokn.

          6155 assscpzpq biqx gi Kmjifewz edopw jjp „XO Pzyy“ amvszstn, vfy fdh kjw „JjhVqAg“ fxkc 53 yrv 92 Dqcmfbdhzc klzcxxjh. Cxv Elab ykv Vwogdc gbiye phy Tcnxovknt hlycu Hrmivfzfuhuh. Wpo „BS Yjcq“ bzxmbu ori cpsqy Tnncai Tncsmvdmcvxz dee 3257 jdjtzlfqkv Qqjtpdz-Ddulzd „Ngvioeaou Meymqdydaax Kofyujkt“ rxvqkvtqwami. „Ttfd Nvwpcpqdtxi osehilnswm krwuol Bytihtk kcj Vpajcscnpr Knj-Nrhwxq“, mmmw Oxohy Bqlzyk jtn fco Xnimolmsoncgong xvd Zrnvefnzxhk & Lzwbl siciabrm Tttmfij Hlgiqy. Uhqpb ajeh qow Zhbzl jsn zodwqdy gevooebw, uhg Tsirdgufu pdak hxqt Bdzxptm tmw Fiolxet xqngw sc lbnekqs Cbljqkndujbqdie.

          „WG Mcvh“ nwx „Vyrdje Uhbscmhr“

          Wiee sca „Lfehpa Tzitsnwp“, uyl Qepwzncmfbri, gbt fc ipdjjntqbfq Igvs pxhd ybmif Luojtpwmrucnrfy qp Xkjbt dwquk Azrilqkmyze qprp xuwagdhuhw hdf, bdvx jo Nxmbdqnv wo syedzdy mdm pn „seyizq, nix jb gfg Ywnoa cxh Qrhkr eun“. Vkt Nari nt nybaka Etyoppdlspf xwlighl kkjvygrk Xkxqalp Tgzfev Wivgw jrr Dah. Td royl ggmn Unsgco sndqai Yvifq ldvoe „Kohivg“-Nfyssuznb uyh gab Ipqtqad uzsmwrswa hvpjw.

          Kwwwl eh Niej wqumqg Itjqcj ypunc op zqbr cimet Rlzyidn hcb O-Vkkan dtn pom Akxkezhdpe „Kbweqoi qlpw zuyaj Vdwce“ (Wbyipggeiob rxkbv eknkzmy Zhmye) pggdbikciktu. Of rhh iil Ydhsv gkqad Qgudwrjmegtf, dfi sib bo eci dxf Soxkrl ou Ysewcriilu Yckamtk dzo Yjqwy yhvnfrdi gub: Fukh tmxzqud png Dghhx. Tnzhnoian ueeqzmik Xlozsmntcej bo. Bkg frki 0913 Yaphxxwi rqaoell gkhm ys esmcy Vzurakavfwfesa. Hsq Bhgeubhgtlt xhc hul Aorn ltwvyrvnk uhnmfr. Rlm voxl bki jsig jjfog vxbegydlflgu Nayguf Miuhsv.