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Gala in Paris : Luka Modric erhält Ballon d’Or

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Ada Hegeberg wird Fußballerin des Jahres, Luka Modric (Mitte) wird Fußballer des Jahres und Kylian Mbappe (rechts) wird zum Jungstar des Jahres gekürt. Bild: EPA

Messi und Ronaldo sind wie schon bei der Fifa-Wahl zum Weltfußballer des Jahres geschlagen von einem Kroaten: Luka Modric erhält auch den „Ballon d’Or“. Dzsenifer Marozsan wird immerhin Dritte.

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          Der Kroate Luka Modric hat den Ballon d’Or gewonnen. Der Mittelfeld-Star vom spanischen Rekordmeister Real Madrid entschied die von der Fifa unabhängige Wahl des französischen Fachmagazins „France Football“ zum Weltfußballer für sich. Der Vize-Weltmeister wurde bei einer Gala am Montag in Paris geehrt. Mit seinem Sieg beendete der WM-Zweite auch eine Serie: Seit 2008 hatten der Portugiese Cristiano Ronaldo und der Argentinier Lionel Messi jeweils fünf Mal die Auszeichnung erhalten.

          Modric setzte sich in der diesjährigen Abstimmung unter ausgewählten Journalisten gegen seinen früheren Real-Teamkollegen Ronaldo durch. Der Superstar von Juventus Turin hatte den Ballon d’Or 2008, 2013, 2014, 2016 und 2017 geholt. Barcelonas Messi - Sieger von 2009, 2010, 2011, 2012 und 2015 – wurde diesmal Fünfter.

          Mbappé und Hegerberg gewinnen

          Der 33-jährige Modric war schon im September vom Weltfußball-Verband Fifa als Weltfußballer des Jahres ausgezeichnet worden und hatte den fünfmaligen Gewinner Ronaldo und den Ägypter Mohamed Salah hinter sich gelassen. Er war in den vergangenen Monaten bereits als bester Spieler der WM und Europas Fußballer des Jahres gekürt worden.

          „France Football“, das sich nach gut zwei Jahrzehnten der gemeinsamen Verleihungen von der Fifa abgespalten und wie in früheren Jahrzehnten eine eigene Wahl veranstaltet hat, kürte erstmals auch den besten U21-Nachwuchsspieler sowie anders als in früheren „Ballon d'Or“-Zeiten auch eine Fußballerin des Jahres. Zum besten Jungstar wurde der französische Weltmeister Kylian Mbappé von Paris Saint-Germain gewählt. Er erhielt dafür die „Kopa Trophy“. Bei den Frauen siegte die Norwegerin Ada Hegerberg von Olympique Lyon vor der Dänin Pernille Harder vom VfL Wolfsburg und der deutschen Nationalspielerin Dzsenifer Marozsan ebenfalls von Olympique Lyon.

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