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Ärger um Videobeweis : Schafft einfach das Abseits ab

  • -Aktualisiert am

Genervt: Stuttgart-Profi Mario Gomez Bild: Imago

Die Aufregung über den sogenannten Videobeweis ist in letzter Zeit groß – nicht nur in Deutschland. Nun soll darüber neu diskutiert werden. Die Lösung des Problems aber wäre wohl etwas ganz anderes.

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          Gründlich sind sie ja im Fußball, und deshalb ist im Gegensatz zu anderen Sportarten die ganze Angelegenheit mit dem Videoschiedsrichter so schwierig – beispielsweise darf er so ja gar nicht heißen, wie ihn alle nennen, sondern Video Assistent Referee. Und der hat sich zuletzt ein wenig zu oft eingeschaltet beim Thema Abseits, erst in Deutschland, wo er Mario Gomez quälte, und nun also auch in der Premier League, ausgerechnet in der Phase, in der woanders kein Fußball gespielt wird und alles nach England blickt. Das war nicht Sinn der Sache, hat Lukas Brud gesagt, und weil er als Generalskretär des International Football Association Boards (Ifab) tätig ist, werden alle aufhorchen, die mit Fußball zu tun haben.

          Denn beim Ifab werden die Regeln gemacht, seit es organisierten Fußball gibt. Und die Zentimeterentscheidungen mithilfe von diversen Kameras, ob ein Spieler im Abseits stand oder nicht, soll es demnächst nicht mehr geben. Gut möglich also, dass Gomez nun doch noch ein paar Jahre weiter spielt. Etwas mehr Toleranz wünscht sich der Ifab-Generalsekretär, und bei der nächsten Ifab-Generalversammlung wird das Thema also wieder auf den Tisch kommen.

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