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3:0 in Malmö : Wolfsburg leicht und locker im Achtelfinale

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Wolfsburger Jubeltraube: Admir Mehmedi (links), Yannick Gerhardt, Wout Weghorst und Renato Steffen (rechts) jubeln nach dem Tor zum 0:2 Bild: dpa

Eine Schwedenreise ohne Probleme: Der VfL Wolfsburg setzt seinen Lauf aus der Bundesliga auch in der Europa League fort. Wie schon vor einer Woche in Wolfsburg gewinnen die Niedersachen auch das Rückspiel in Malmö.

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          Mit einem couragierten und in der zweiten Halbzeit phasenweise glanzvollen Auswärtsauftritt hat der VfL Wolfsburg hochverdient das Achtelfinale der Europa League erreicht. Der Fußball-Bundesligist gewann beim schwedischen Rekordmeister Malmö FF am Donnerstagabend mit 3:0 (1:0) und überstand damit souverän die Zwischenrunde. Das Hinspiel hatten die Niedersachsen eine Woche zuvor mit 2:1 für sich entschieden. Josip Brekalo (42. Minute), Yannick Gerhardt (65.) und João Victor (69.) erzielten die Tore für den VfL, der erstmals seit 2016 wieder in der Runde der besten 16 eines europäischen Wettbewerbes steht. Der nächste Gegner wird an diesem Freitag ab 13.00 Uhr bei der Auslosung in Nyon ermittelt.

          „Es war nicht leicht, aber wir haben es super angenommen“, sagte Gerhardt. „Am Ende haben wir unsere Qualitäten ausgespielt und das 1:0 zum wichtigen Zeitpunkt geschossen.“ Der Mittelfeldspieler kommt nach durchwachsener Hinrunde immer besser in Fahrt. Schon am vergangenen Sonntag hatte er in der Bundesliga gegen Mainz 05 getroffen. „Für mich ist das schön, ich genieße das“, sagte er. „Ich hoffe, ich kann es dem Trainer schwer machen für die kommenden Wochen.“

          Europa League

           Im stimmungsvollen, engen und lauten Stadion von Malmö nahm die Mannschaft von Trainer Oliver Glasner den Kampf direkt zu Beginn an. Glasner hatte trotz des Erfolgs im Hinspiel offensiv aufgestellt, und entsprechend trat sein Team auf: Wolfsburg störte die Malmö-Spieler in der Anfangsphase immer wieder früh im Spielaufbau und suchte den Weg nach vorne. Der erste Abschluss gehörte den Gästen: Admir Mehmedi kam von der Strafraumgrenze zum Schuss, zielte aber deutlich zu hoch (6.). Bis zum Sechzehner machten es die Wölfe gut. Zwar passierte vor dem Malmö-Tor wenig, doch immerhin hielt Wolfsburg die Gastgeber aus der Heimatstadt von Fußball-Ikone Zlatan Ibrahimovic lange vom eigenen Strafraum fern. Ein zu hoch angesetzter Kopfball und ein Versuch aus spitzem Winkel von Marcus Antonsson - mehr hatte die Mannschaft von Trainer Jon Dahl Tomasson in der ersten Hälfte nicht zu bieten.

          Brekalo nach Doppelpass

          Dafür schlug der VfL zu: Brekalo spielte einen Doppelpass mit Mittelstürmer Wout Weghorst und zirkelte den Ball dann plaziert in die rechte Ecke. Das Tor zählte wegen einer vermeintlichen Abseitsposition von Weghorst zunächst nicht, wurde nach Einsatz des Videoassistenten dann aber gegeben. Kurz nach der Pause hätte Xaver Schlager nachlegen können, doch der Österreicher schoss freistehend aus fünf Metern über das Tor (50.). Die Partie wurde nun unruhiger. Malmö traute sich mehr, wurde offensiver, war vorne aber zu unkreativ, um wirklich gefährlich zu werden. Wolfsburg spielte deutlich zielstrebiger: Ein strammer Distanzschuss von Maximilian Arnold flog nur wenige Zentimeter am Pfosten vorbei (61.).

          Gerhardt machte es kurz darauf besser: Nachdem Mehmedi wenige Sekunden zuvor noch an Malmös Torwart Johan Dahlin gescheitert war, schlenzte der 25-Jährige den Ball sehenswert und unhaltbar zur Entscheidung in die linke Ecke. Als João Victor wenig später nach schöner Kombination aus Nahdistanz auf 3:0 erhöhte, war die Partystimmung im Wolfsburger Fanblock perfekt. „Oh, wie ist das schön“, sangen die mitgereisten Anhänger und freuten sich schon auf die nächste Europapokalnacht.

          Europa League

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