https://www.faz.net/-gtl-aapk1

Sender bestätigt : Uli Hoeneß hört als TV-Experte bei RTL auf

  • Aktualisiert am

Hört bei RTL auf: Uli Hoeneß Bild: dpa

Nach drei Länderspielen ist Schluss: Uli Hoeneß hängt seinen Job als TV-Experte bei RTL an den Nagel. Nach Angaben des Senders war keine längere Zusammenarbeit geplant.

          1 Min.

          Bayern Münchens Ehrenpräsident Uli Hoeneß hört nach drei Länderspielen als TV-Experte bei RTL wieder auf. Das bestätigte der Sender, nachdem die „Bild“-Zeitung darüber berichtet hatte. Hoeneß hatte Ende März zusammen mit Moderator Florian König den Länderspiel-Dreierpack der Fußball-Nationalmannschaft kommentiert. Dabei sparte er nicht mit Kritik am Deutschen Fußball-Bund (DFB).

          „Die Zusammenarbeit war von vorneherein nur für die drei Märzspiele vereinbart. Sie hat uns und Herrn Hoeneß sehr viel Spaß gemacht, und wir sind weiter in einem guten und regelmäßigen Austausch“, sagte ein RTL-Sprecher der dpa.

          Grund für seinen Abschied soll laut „Bild“ unter anderem der Wirbel um seine Aussagen zu Jérôme Boateng gewesen sein. Hoeneß hatte nach der Niederlage gegen Nord-Mazedonien (1:2) gesagt, dass er den Verteidiger nicht mit zur WM nehmen würde, was beim FC Bayern mitunter wenig erfreut aufgenommen wurde.

          Der Sender muss sich damit wohl einen Nachfolger für die beiden Testspiele gegen Dänemark (2.6.) und Lettland (7.6.) sowie die ausstehenden sieben WM-Qualifikationsspiele ab September suchen.

          Weitere Themen

          Topmeldungen

          Der britische Premierminister Boris Johnson in Hartlepool. In der früheren Labour-Hochburg gewannen die Konservativen eine Nachwahl für das Parlament.

          Britische Regierungspläne : „Stop the brain drain“

          Boris Johnson will, dass die Bürger für die Arbeitssuche nicht mehr in die Metropolen ziehen müssen. Die Times spricht von einer „historischen Abkehr“ von der Thatcher-Zeit.
          Die Runde von „hart aber fair“: Hubertus Heil, Julia Friedrichs, Lencke Wischhusen, Arndt Kirchhoff, Djamila Kordus und Frank Plasberg (von links).

          TV-Kritik: Hart aber fair : Fünf Häuptlinge und eine „Indianerin“

          Was bedeutet das Versprechen des sozialen Aufstiegs? Früher hieß es, die Bürger sollten mitbestimmen. Das „Wirtschaftswunder“ zielte auf sozialen Ausgleich. Wie es um den bestellt ist, zeigt „hart aber fair“.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.