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Uefa-Pokal : Stuttgart feiert, Berlin scheitert auf dem Feld, Schalke auf der Couch

  • Aktualisiert am

Stuttgart bejubelt Khedira Bild: dpa

Drei von fünf deutschen Klubs überstehen die Gruppenphase des Uefa-Pokals. Nach dem HSV und dem VfL Wolfsburg hat sich am Donnerstag der VfB Stuttgart den Platz in der Runde der letzten 32 gesichert. Hertha BSC Berlin fliegt indes in Piräus raus - und Schalke 04 auf der heimischen Fernsehcouch.

          Der VfB Stuttgart hat sich nach dem HSV (siehe: HSV schlägt Aston Villa: Immer wieder Petric, immer wieder Olic) und dem VfL Wolfsburg (siehe: 2:2 beim AC Mailand: Gruppensieger Wolfsburg entführt einen Punkt) sowie dem Champions-League-„Absteiger“ Werder Bremen als vierter deutscher Klub für die Runde der letzten 32 im Uefa-Pokal qualifiziert. Die Stuttgarter erspielten sich mit einer überzeugenden Leistung den fürs Weiterkommen nötigen Sieg gegen den bereits qualifizierten belgischen Vertreter Standard Lüttich.

          Die Tore für die stürmischen Schwaben erzielten der starke Sami Khedira, Roberto Hilbert und Ciprian Marica. 3:0 gegen Lüttich: Überzeugende Stuttgarter weiter international

          Hertha BSC verspielt seine Chance

          Die in der Bundesliga zuletzt so starken Berliner müssen indes unterm Weihnachtsbaum die Niederlage im letzten Spiel des Jahres verarbeiten. Der Hauptstadtklub ist nach der 0:4-Niederlage im Endspiel um Weiterkommen bei Olympiakos Piräus ausgeschieden. Hertha hätte fürs Weiterkommen einen Sieg benötigt, der nach dem Führungstreffer der Griechen durch Dudu in der 54. Minute in weiter Ferne geriet. 0:4 bei Olympiakos Piräus: Hertha BSC verabschiedet sich

          Tor für Stuttgart: Hilbert (nicht im Bild) bezwingt Lüttich-Keeper Espinoza zum 2:0

          Während die Berliner wenigstens auf dem Spielfeld um ihre letzte Chance kämpfen konnten, musste Schalke 04 auf der heimischen Fernsehcouch das Uefa-Pokal-Aus akzeptieren. Die spielfreien „Knappen“ hätten gleich zweimal fremde Hilfe benötigt, um doch noch als Gruppendritter in die nächste Runde rutschen zu können. Letztlich scheiden die Gelsenkirchener nun sogar als Letzter der Gruppe A aus. Die am letzten Gruppenspieltag spielfreien Königsblauen wurden am Donnerstagabend wie befürchtet noch von Paris St. Germain vom dritten Platz verdrängt. Die Franzosen sicherten sich den Einzug in die 3. Runde am 18./19. und 26. Februar durch einen 4:0-Sieg gegen die bereits zuvor qualifizierten Niederländer von Twente Enschede, wodurch sie auf fünf Punkte kamen. Alle Spiele und Tabellen des Uefa-Cups im Überblick

          „Unsere Chance war nur noch ganz klein, das wussten wir. Es ist nie schön, wenn man auf die Ergebnisse anderer Mannschaften angewiesen ist. Leider war es heute Abend auch schnell klar, dass wir raus sind“, sagte Schalkes Trainer Fred Rutten: „Jetzt müssen wir den Europapokal für diese Saison abhaken. Doch wir werden alles tun, um im nächsten Jahr wieder dabei zu sein.“

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