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Uefa-Cup : Leverkusen nach Torgala im Achtelfinale gegen HSV

  • Aktualisiert am

Mit Schwung in die nächste Runde: Barnetta (l.) und Barbarez jubeln Bild: dpa

Mit einer Galavorstellung ist Bayer Leverkusen ins Uefa-Cup-Achtelfinale gestürmt. Die Werkself fertigte den türkischen Spitzenreiter Galatasaray Istanbul mit 5:1 ab und trifft in der nächsten Runde auf den Hamburger SV, dem ein 0:0 gegen Zürich zum Weiterkommen reichte.

          Mit einer Torgala gegen Galatasaray Istanbul hat Bayer Leverkusen zum fünften Mal das Achtelfinale des Uefa-Pokals erreicht und trifft dort auf den Bundesliga-Rivalen Hamburger SV. Durch Treffer von „Oldie“ Sergej Barbarez (11./22.), Stefan Kießling (13.), Karim Haggui (55.) und Bernd Schneider (60./Foulelfmeter) gewann der Tabellen-Vierte der Fußball-Bundesliga am Donnerstag vor 22.500 Zuschauern in der ausverkauften BayArena mit 5:1 (3:0) gegen das überforderte Team von Karl-Heinz Feldkamp und sicherte sich acht Tage nach dem torlosen Remis am Bosporus ohne Mühe das Weiterkommen.

          Ahmed Barusso gelang mit einem Handelfmeter in der 87. Minute die Resultatsverbesserung. In der Runde der letzten 16 wartet nun am 6. und 12./13. März der HSV auf die Mannschaft von Michael Skibbe, die auch ihr viertes Uefa-Cup-Heimspiel der Saison überzeugend gewann.

          „Das sind Spiele, die viel Spaß machen“

          „Mit einem so hohen Sieg war nicht zu rechnen. Wir wollten uns von unserer besten Seite zeigen und haben uns von unserer besten Seite gezeigt“, freute sich Bayer-Sportdirektor Rudi Völler und auch Skibbe war rundum zufrieden: „Wir dürfen stolz sein.“ „Das sind Spiele, die viel Spaß machen. Gegen einen so starken Gegner so hoch zu gewinnen, ist schon etwas Besonderes. Jetzt freuen wir uns sehr auf Hamburg, wir wollen weiter unseren Weg gehen“, sagte Doppel-Torschütze Barbarez, der von 2000 bis 2006 beim HSV spielte.

          Einer für alle, alle für einen: Bayer steht in der nächsten Runde

          Der Hamburger SV erreichte das Achtelfinale im Schongang und sparte seine Kräfte für das Bundesliga-
          Gipfeltreffen gegen Bayern München. Das Team von Trainer Huub Stevens trennte sich vom Schweizer Fußball-Meister FC Zürich mit einem torlosen Remis, nachdem der HSV bereits das Hinspiel vor Wochenfrist mit 3:1 gewonnen hatte. Das Achtelfinale gegen Leverkusen ist für die Hamburger ein Novum: Erstmals in ihrer Europapokal-Historie müssen sie gegen einen Liga-Rivalen antreten. „Das Weiterkommen stand für uns heute im Vordergrund. Bei der Vielzahl der Spiele muss Minimalismus auch mal okay sein“, sagte Torhüter Frank Rost.

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