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U-21-EM : Italien trauert, Spanien hofft

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Italiens Kapitän Lorenzo Pellegrini kann es nicht fassen: Niederlage gegen Polen Bild: EPA

Gastgeber Italien muss bei der Heim-Europameisterschaft um den Einzug ins Halbfinale bangen. Das Team vergab eine Reihe von Großchancen. Auch Spanien tat das gegen Belgien, siegte aber in letzter Minute.

          Polens U-21-Fußball-Nationalmannschaft steht nach einem Sieg über Gastgeber Italien kurz vor dem Erreichen des EM-Halbfinals. Das Team um den Düsseldorfer Dawid Kownacki gewann in Bologna etwas glücklich 1:0 (1:0) und bejubelte den zweiten Sieg im zweiten Turnierspiel. Den Polen genügt zum Abschluss gegen Spanien schon ein Remis für den Gruppensieg.

          Noch im Rennen ist auch der viermalige U-21-Europameister Spanien dank eines Last-Minute-Sieges gegen Belgien. Durch das 2:1 (1:1) in Reggio Emilia hat Spanien wie Italien nach zwei Partien drei Zähler auf dem Konto, Belgien hat noch keinen Punkt gesammelt. Nur die drei Gruppensieger sowie der beste von drei Gruppenzweiten ziehen ins Halbfinale des Turniers in Italien und San Marino ein.

          Für die Polen erzielte Krystian Bielik nach einem abgewehrten Freistoß in der 40. Minute mithilfe des Innenpfostens das entscheidende Tor. Zum Auftakt hatten die Osteuropäer 3:2 gegen Belgien gewonnen. Der schnelle Ausgleich von Riccardo Orsolini fand wegen einer Abseitsposition keine Anerkennung. Trotz teils klarer Überlegenheit gingen die Italiener als Verlierer vom Platz und müssen für das Weiterkommen nun gegen Belgien gewinnen und auf Schützenhilfe hoffen.

          Während Italien seine gute Ausgangsposition aufgab, darf Mitfavorit Spanien nach einem späten Siegtor wieder auf den Einzug in das Halbfinale hoffen. Die Iberer gewannen gegen Belgien 2:1 (1:1) und fuhren nach dem 1:3 zum Auftakt gegen Italien die ersten drei Punkte ein. Belgien hingegen ist ausgeschieden.

          Dani Olmo (7. Minute), der von mehreren Bundesligisten umworben wird, brachte Spanien in Führung, Sebastian Bornauw (24.) traf zum Ausgleich. In der zweiten Halbzeit vergab Spanien mehrere Großchancen, unter anderem traf Real Madrids Dani Ceballos mit einem Freistoß die Latte (55.). Als alles auf ein Unentschieden deutete, traf Villareals Mittelfeldstar Pablo Fornals in der 89. Minute doch noch zum Sieg. Ein Treffer des Düsseldorfers Dodi Lukebakio hatte wegen einer Abseitsstellung nicht gezählt (5.). Bei den Spaniern stand wieder Kölns Abwehrspieler Jorge Meré in der Startelf. Überraschend lief auch der ehemalige Dortmunder Mikel Merino im Mittelfeld der Furia Roja auf.

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