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U17-WM : Deutschlands Nachwuchs muss ins kleine Finale

  • Aktualisiert am

Schlechten Tag erwischt: Rene Vollath Bild: REUTERS

Die deutschen Fußball-Junioren haben bei der WM in Südkorea im Halbfinale mit 1:3 gegen Nigeria verloren. Ein Tor des Münchners Kroos konnte die Patzer von Torwart Vollath nicht ausgleichen. In der Nachspielzeit fiel die endgültige Entscheidung.

          Die deutschen U17-Fußballer haben bei der WM in Südkorea im Halbfinale gegen Afrika-Meister Nigeria mit 1:3 (1:2) verloren. Damit spielt die deutsche Auswahl am Sonntag in Seoul gegen Ghana (9.00 Uhr MESZ) um Platz 3.

          Pechvogel im Team von DFB-Trainer Heiko Herrlich war Rene Vollath. Der Torwart vom 1. FC Nürnberg patzte sowohl beim ersten Treffer der Nigerianer durch Macauley Chrisantus (10.), als auch beim zweiten durch Yakubu Alfa (18.) entscheidend. Kapitän und Spielmacher Toni Kroos verkürzte mit seinem vierten Turniertreffer (33.). Kabiru Akinsola sorgte in der vierten Minute der Nachspielzeit für die endgültige Entscheidung.

          Vor etwa 5000 Zuschauern begannen die von einer eigenen Kapelle angefeuerten Afrikaner sehr engagiert und druckvoll und dominierten in der ersten Halbzeit das Spiel klar. Die Tore fielen dennoch glücklich und nur unter starker Mithilfe von Vollath, der den Leverkusener Fabian Giefer erst zum dritten Vorrunden-Spiel zwischen den Pfosten abgelöst hatte. Zunächst ließ er einen Schuss von Alfa aus 22 Metern abprallen, und Chrisantus schob ihn aus kurzer Distanz zu seinem siebten Turniertreffer über die Linie. Acht Minuten später ließ Vollath einen weiteren 25-Meter-Schuss von Vollath über die Finger ins Netz rutschen.

          Erzielte den Anschlusstreffer: Toni Kroos

          Nachdem die Afrikaner in der Folge weitere gute Chancen vergaben, brachte ein Linksschuss von Kroos, der beim deutschen Rekordmeister Bayern München auf dem Sprung ins Profiteam steht, nach einem schönen Solo das deutsche Team wieder ins Spiel. Sechs Minuten später traf Richard Sukuta-Pasu mit einem sehenswerten Flugkopfball nur den Pfosten. Im zweiten Durchgang schienen die Nigerianer etwas die Kräfte zu verlassen. Sie konzentrierten sich nun auf die Defensive, machten die Räume aber geschickt eng. Die deutschen Junioren verstärkten zwar den Druck, kamen aber kaum zu Torchancen.

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