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Löw zurück nach Unfall : „Es geht mir wieder gut“

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Nach seinem Sportunfall mit Klinikaufenthalt ist Bundestrainer Joachim Löw wieder gesund. Bild: Reuters

Nach seinem Sportunfall und dem Fehlen in der EM-Qualifikation ist der Bundestrainer wieder fit. Beim Finale der U-21-EM spricht Joachim Löw nicht nur über seine Gesundheit, sondern auch die Zukunft des deutschen Fußballs.

          Bundestrainer Joachim Löw ist nach seiner gesundheitlichen Zwangspause wieder fit. „Es geht mir wieder gut, es ist wieder alles ausgeheilt“, sagte der 59-Jährige am Sonntagabend in der ARD. Es war Löws erstes Interview nach seinem Fehlen bei den EM-Qualifikationsspielen gegen Weißrussland (2:0) und Estland (8:0). Nach einem Sportunfall war Löw bei den beiden Spielen von seinem Assistenten Marcus Sorg vertreten worden.

          Vor dem Finale der deutschen U-21-Nationalmannschaft gegen Spanien lobte Löw den Auftritt des Fußball-Nachwuchses beim Turnier in Italien und San Marino. „Ich glaube, dass sie eine sehr gute Visitenkarte abgegeben haben“, sagte der Bundestrainer über die Nachwuchs-Profis. Die Auswahl von Stefan Kuntz habe bei der EM auch Widerstände überbrückt und große Freude bereitet.

          Vor allem der Spielstil der Junioren stieß beim Bundestrainer auf großen Gefallen. „Sie haben viel von dem gezeigt, das wir auch sehen wollen. Große Spielfreude, viel Disziplin, Ordnung, und sie haben auch Widerstände überbrückt“, lobte Löw, der auch von U21-Trainer Stefan Kuntz in höchsten Tönen sprach: „Er macht das absolut richtig. Er hält eine sehr gute Ansprache und hat ein sehr gutes Verhältnis zu den Spielern.“

          Löw machte den U-21-Akteuren Hoffnung auf erstmalige oder weitere Auftritte im A-Team. „Alle Spieler, die hier sind, sind bei uns im Fokus“, versicherte der Bundestrainer. Bei allem Lob für die U 21 wies Löw aber auch auf Defizite in der Nachwuchsarbeit hin. Die Jahrgänge darunter seinen in der Breite nicht ganz so gut aufgestellt, sagte der 59-Jährige. „Da müssen wir uns schon Gedanken über die Zukunft machen.“

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