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Paris Saint-Germain : Tuchels Generalprobe für den BVB fällt aus

  • Aktualisiert am

Ärgerlich: Thomas Tuchel muss ohne Testlauf ins Spiel gegen den BVB. Bild: AFP

Pech für Thomas Tuchel und PSG: Das Spiel in der französischen Ligue 1 fällt aus. Wegen des Coronavirus wurde eine Austragung von den Behörden untersagt. Besonders Superstar Neymar hätte Spielpraxis benötigt.

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          Die Generalprobe von Thomas Tuchel und Paris St. Germain für das Achtelfinal-Rückspiel in der Champions League gegen Borussia Dortmund ist geplatzt. Aufgrund der Coronavirus-Pandemie wurde die ursprünglich für Samstag angesetzte Ligue-1-Partie bei Racing Straßburg auf einen späteren, noch nicht festgelegten Zeitpunkt verlegt.

          „Nach einer Anweisung der Präfektur von Bas-Rhin bezüglich der Verbreitung des Coronavirus wurde das Spiel verlegt“, teilte die französische Fußballliga mit. Die Partie ist die erste in Frankreich, die wegen des Virus verschoben werden muss.

          Damit hat PSG keine Möglichkeit mehr, vor dem Wiedersehen mit dem BVB auf Wettkampfniveau zu spielen. Tuchels Team muss gegen die Schwarz-Gelben am Mittwoch (21.00/F.A.Z.-Liveticker zur Champions League und Sky) eine Aufholjagd starten. Das Hinspiel im Februar hatte das Starensemble um den Brasilianer Neymar mit 1:2 verloren.

          Nach dem Spiel in Dortmund war großes Thema, dass gerade Superstar Neymar dringend Spielpraxis benötige, um in seinen Rhythmus zu finden. Der Brasilianer hatte sich selbst beschwert, dass er vor dem Hinspiel zu lange geschont worden sei nach einer Rippenprellung. „Mir hat es überhaupt nicht gefallen, was sie mir angewiesen haben. Aber der Klub hat das Sagen. Ich muss die Entscheidung respektieren. Leider“, sagte der Superstar einem brasilianischen TV-Sender. Neymar litt zwar unter einer schmerzhaften Rippenprellung, aber „eine Woche Pause war okay“, sagte er. In den drei Spielen danach hätte er gern mitgemacht. Nach dem BVB-Spiel brachte er sich freilich selbst durch eine Gelb-Rote Karte im folgenden Ligaspiel abermals um einen Einsatz.

          Tuchel wiederum wollte gegen Straßburg wohl exakt jenes Team auf den Platz bringen, das am Mittwoch die Wende schaffen soll.

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