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Attentat im Einkaufszentrum : 1860 München sagt Fanfest ab

  • Aktualisiert am

Die Münchner WM-Arena erstrahlt in den Farben der beiden Fußballklubs (Archivbild). Bild: dpa

Der Amoklauf in einem Münchner Einkaufszentrum schockiert auch die großen Fußballvereine der Stadt sowie zahlreiche Sportler. Zweitligaklub TSV 1860 verzichtet zudem auf eine lange geplante Veranstaltung.

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          Nach dem Amoklauf in München haben auch die beiden großen Fußballvereine der Stadt – der FC Bayern und der TSV 1860 – sowie zahlreiche Sportler den Opfern, Betroffenen und Hinterbliebenen ihre Anteilnahme ausgedrückt. Auf Twitter schrieb der FC Bayern: „Trauer, Mitgefühl, Fassungslosigkeit. Der FC Bayern München ist in Gedanken bei allen Betroffenen.“ Auch der neue Bayern-Trainer Carlo Ancelotti reagierte bestürzt. „Sehr traurig... Unverständlich... Mein tiefes Mitgefühl mit den Opfern und Ihren Familien“, teilte der Italiener mit.

          „Betet für München“, bat Weltmeister Jérôme Boateng. Er sei traurig, solche Nachrichten zu hören, erklärte Bayern-Profi Javí Martinez. „Es muss jetzt aufhören“, schrieb der Spanier. Auch Mannschaftskollege und Landsmann Juan Bernat äußerte seine Betroffenheit und sein Mitgefühl für die Betroffenen.

          Stellvertretend für den Zweitligaklub 1860 München äußerte sich Investor Hasan Ismaik, „schockiert und fassungslos“. Er schrieb: „Ich wünsche Euch viel Kraft in diesen schweren Stunden.“ Der Verein hatte für den morgigen Sonntag eigentlich ein offizielles Fanfest zur Saisoneröffnung geplant, sagte dieses aufgrund der derzeitigen Situation und Stimmung in der Stadt aber kurzfristig ab.

          Tennisspielerin Angelique Kerber schrieb, ihre Gedanken seien in München. Aus den Vereinigten Staaten erklärte Tennisspielerin Sabine Lisicki: „Ich bin so erschüttert und immer noch sprachlos.“ Von der Tour de France aus meldete sich Radprofi Tony Martin. Er sei so traurig, davon zu hören, was passiert sei. „Meine Gedanken sind in Deutschland“, twitterte der Zeitfahr-Spezialist.

          Ski-Olympiasiegerin Maria Höfl-Riesch schrieb, sie sei in Gedanken bei den Opfern, ihren Familien und Freunden. Skispringer Severin Freund zeigte sich „entsetzt und verstört“ und fügte - offenbar mit Blick auf die beginnende Debatte über Hintergründe - hinzu: „Für alles andere ist dann Zeit, wenn mehr über die Umstände bekannt ist, alles andere ist zutiefst respektlos.“

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