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Neuer Trainer für Hoffenheim : „Mutig, frisch, offensiv“

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Schon mal in Hoffenheim tätig: Alfred Schreuder auf einem Bild aus 2017, als er Assistent von Julian Nagelsmann war. Bild: dpa

Die TSG Hoffenheim holt Alfred Schreuder als neuen Cheftrainer und Nachfolger von Julian Nagelsmann. Der Niederländer kommt zur neuen Saison von Ajax Amsterdam und kennt die TSG bestens.

          Der Niederländer Alfred Schreuder beerbt Julian Nagelsmann als Cheftrainer bei der TSG Hoffenheim. Der 46-Jährige kommt vom niederländischen Spitzenklub Ajax Amsterdam zurück in den Kraichgau, wo er bereits zwischen Oktober 2015 und Januar 2018 als Ko-Trainer gearbeitet hat. Schreuder wird sein Amt am 1. Juli antreten, er unterschrieb einen Vertrag bis 2022. Nagelsmann wechselt im Sommer zum Ligarivalen RB Leipzig.

          „Wir haben intensiv und in Ruhe an der Umsetzung einer für uns optimalen Lösung gearbeitet und sind sehr glücklich, nun auch die Fakten nennen zu können„, sagte Profifußball-Direktor Alexander Rosen: „Da wir in Sachen Cheftrainer frühzeitig Klarheit hatten, konnten wir die Zeit nutzen, um sorgfältig Vorarbeit zu leisten und den Prozess der Neubesetzung mit großer Geduld und Intensität zu gestalten.“

          Als Ko-Trainer bei Ajax feierte Schreuder zusammen mit Chefcoach Erik ten Hag zuletzt bemerkenswerte Erfolge. Der Traditionsklub bezwang im Achtelfinale der Champions League Titelverteidiger Real Madrid und spielt im Viertelfinale gegen Juventus Turin. „Ich freue mich sehr auf die Aufgabe in Hoffenheim und weiß um die große Herausforderung, aber genau darin liegt für mich ein besonderer Reiz“, sagte Schreuder: „Ich bin voller Ehrgeiz, als Cheftrainer hier nun weitere, eigene Akzente zu setzen und die jüngste Erfolgsgeschichte fortzuschreiben. Natürlich wird es hilfreich sein, dass ich die Strukturen des Klubs ebenso kenne wie alle handelnden Personen."

          Bei der TSG hatte der frühere Mittelfeldspieler zunächst als Ko-Trainer von Huub Stevens gearbeitet und war im Verein geblieben, als der heutige Schalke-Coach seinen Posten aufgrund einer Herzerkrankung aufgegeben hatte. Von Februar 2016 bis Januar 2018 arbeite Schreuder mit Nagelsmann zusammen, ehe er in sein Heimatland zurückkehrte. „Alfred Schreuder hat bereits als Ko-Trainer bei der TSG hervorragende Arbeit geleistet und auch menschlich einen bleibenden Eindruck hinterlassen", sagte TSG-Mehrheitseigner Dietmar Hopp: „Schon unmittelbar nach Bekanntwerden von Julians Abgang war Alfred Schreuder im engsten Kreis unserer Trainerkandidaten. Ich freue mich sehr, dass es nun geklappt hat. Er hat bereits bewiesen, dass er für einen Fußball steht, den auch die TSG Hoffenheim auszeichnet: mutig, frisch, offensiv.“

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