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Fußballprofi Josef Sural : Tschechischer Nationalspieler stirbt nach Busunglück

  • Aktualisiert am

Bild: dpa

Ein Kleinbus mit sieben Spielern des türkischen Erstligaklubs Alanyaspor kommt von der Straße ab. Josef Sural wird hinausgeschleudert und so schwer verletzt, dass er später stirbt.

          Der tschechische Fußball-Nationalspieler Josef Sural ist nach einem Busunfall in der Türkei ums Leben gekommen. Der türkische Erstligaklub Alanyaspor teilte am Montagmorgen auf Twitter mit, dass Sural seinen schweren Verletzungen im Krankenhaus erlegen sei. Er wurde 28 Jahre alt.

          Die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu und die Nachrichtenagentur DHA meldeten, dass insgesamt sieben Spieler auf dem Rückweg von einem Auswärtsspiel im zentraltürkischen Kayseri (1:1) ins südtürkische Alanya gewesen seien, als ihr Minibus am frühen Morgen von der Straße abkam. DHA zufolge stürzte er in einen Wassergraben. Dabei sei Josef Sural aus dem Bus geschleudert worden.

          Wie es zu dem Unfall kam, ist noch nicht abschließend geklärt. Ersten Angaben zufolge soll der Fahrer eingeschlafen sein. Wieso die Spieler in einem offenbar selbst gemieteten Minibus allein unterwegs waren statt im Mannschaftsbus, blieb zunächst unklar.

          Den Mannschaftsarzt von Alanya, Ismail Yetkin, sagte laut Anadolu, dass die anderen Spieler – Steven Caulker, Djalma Campos, Wanderson Baiano, Papiss Demba Cisse, Isaac Sackey und Welinton Souza – leichter verletzt worden seien.

          Der türkische Fußballbund teilte am Montag mit, dass vor allen Profi-Ligaspielen zwischen dem 29. April und dem 6. Mai eine Schweigeminute eingelegt werden solle. Außenminister Mevlüt Cavusoglu und Sportminister Mehmet Kasapoglu twitterten Beileidsbekundungen. Trauerbotschaften kamen auch von anderen türkischen Erstligaklubs wie den Vereinen Galatasaray, Fenerbahce und Besiktas.

          Sural war erst im Januar von Sparta Prag zu Alanyaspor gewechselt. Er absolvierte bislang 20 Länderspiele für die tschechische Nationalmannschaft. In seiner Ligazeit bei Sparta Prag, Slovan Liberec und Zbrojovka Brünn erzielte er in 217 Begegnungen 52 Tore. „Er war ein bescheidener und ehrlicher Kerl“, teilte der Nationaltrainer Jaroslav Silhavy am Montag in Prag mit.

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