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Trikots der Bundesligaklubs : Der Hype um das Hemd

  • -Aktualisiert am

Liebe geht auf die Brust: Die Toten Hosen unterstützen Fortuna Düsseldorf. Bild: Imago

Das Geschäft mit Fußballtrikots ist lukrativ. Die Absatzstrategie der Klubs für neue Shirts gerät durch Corona allerdings durcheinander. Und manchmal sorgt das Design für Verdruss.

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          Trikots von Fußballklubs sind mit Abstand die beliebtesten Fanartikel und dazu Markenzeichen jedes Vereins. Sportartikelhersteller reißen sich um wichtige Ausrüsterverträge – dagegen sorgt das Design von Spielhemden unter Anhängern immer wieder für Ärger. „Es sieht aus wie ein Virus“, lautete kürzlich der Kommentar eines Fans von Manchester City in den sozialen Medien, nachdem vom Hersteller Puma kreierte Trikots für die nächste Saison ans öffentliche Licht geraten waren. Das Muster im Paisley-Stil hat in der Fanszene des englischen Vereins zu erheblichem Verdruss geführt.

          Überhaupt ist aufgrund der Pandemie die Absatzstrategie der Klubs für ihre neuen Trikots durcheinandergeraten. Normalerweise präsentieren die Mannschaften das frische Design für die kommende Spielzeit zum Saisonende im Mai, um das Merchandisinggeschäft über den Sommer zu befeuern. Ein Viertel oder mehr des Gesamtabsatzes der Trikots wird in den Wochen vor dem nächsten Saisonstart erreicht. Corona macht nun einen Strich durch diese Rechnung, kommt es doch nach dem Stillstand der Ligen zu unabsehbaren Verzögerungen.

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