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Trainerwechsel : Veh zum VfB, Keller bleibt

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Bleibt bei Schalke 04: Trainer Jens Keller Bild: dpa

Während sich Armin Veh dem VfB anschließt, bleibt Jens Keller Trainer bei Schalke 04. Sportvorstand Horst Heldt betont, dass sich der Verein nie von Keller trennen wollte, räumt aber auch Gespräche mit anderen Trainern ein.

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          „Ich habe zuletzt ja immer wieder betont, dass mich nach der tollen Zeit in Frankfurt derzeit nur eine Aufgabe reizt“ – die Worte von Armin Veh am Montag klangen wie eine Erklärung und eine Rechtfertigung zugleich. Denn dass sich der vormalige Eintracht-Trainer von der neuen Saison an dem VfB Stuttgart anschließt, wie die Schwaben am Montag bestätigten, bleibt überraschend – auch wenn Gerüchte schon am Sonntag durchgesickert waren.

          Veh, der mit dem VfB 2007 Meister war und einen Vertrag über zwei Jahre erhält, betonte seine „besondere Beziehung“ zum VfB und versicherte, er habe „große Freude und Lust daran, hier in Stuttgart wieder etwas aufbauen zu können“. Huub Stevens, sein Vorgänger, hatte sich freiwillig zurückgezogen.

          Jens Keller hingegen bleibt Trainer bei Schalke 04. Das sagte Sportvorstand Horst Heldt am Montag. „Er wird auch in der nächsten Saison unser Trainer sein. Wir wollten uns nie von Jens Keller trennen“, betonte Heldt. Gleichzeitig räumte er ein, dass es nach der schwächeren Hinrunde mit Platz sieben mit anderen Trainern Gespräche gab. Auch ein Gespräch mit dem Manager des FSV Mainz 05, Christian Heidel, über Thomas Tuchel habe es gegeben.

          „Ich habe Gespräche mit anderen Trainern geführt in Bezug auf bestimmte Szenarien im Sommer“, sagte Heldt, der aber keine Namen nannte. „Es gehört zu meinen Aufgaben als Manager, nicht nur an den Best Case zu denken, sondern auch vorbereitet zu sein für den Fall, dass wir am Saisonende unsere sportlichen Ziele verpassen. Man muss alle Eventualitäten durchspielen.“ Gleichwohl habe man Vertrauen in Kellers Qualitäten, der im Übrigen auch von Heldt über Gespräche mit anderen Trainern informiert war.

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