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Toni Kroos bei Real Madrid : Besser als je zuvor

Meist mit dem richtigen Näschen: Toni Kroos Bild: EPA

Er sei besser als Netzer, Breitner und Stielike, heißt es in Madrid. Seit Jahren spielt das weiße Ensemble nach dem Takt von Kroos. Das Duell gegen PSG wird zeigen, was das für Real aktuell bedeutet.

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          Vergangene Woche wurde wieder eine kleine Heldengeschichte erzählt, diesmal vom spanischen Sportblatt „Marca“, das als erweitertes Fanzine des dreizehnmaligen Champions-League-Gewinners Real Madrid zu betrachten ist. Toni Kroos, hieß es da, sei der beste Deutsche, der je beim spanischen Rekordmeister gespielt habe, er übertreffe sogar Netzer, Breitner und Stielike. Dann wurde noch einmal genüsslich an den Fehler der Bayern-Bosse 2014 erinnert, den Greifswalder für schlappe 25 Millionen Euro nach Spanien ziehen zu lassen. Seitdem spielt das weiße Ensemble nach dem Taktstock von Kroos, der seinen Vertrag vergangenen Sommer mit besseren Bezügen bis Mitte 2023 verlängert hat.

          Paul Ingendaay

          Europa-Korrespondent des Feuilletons in Berlin.

          Vergessen ist die schwache Saison 2018/19, als Real, erstmals ohne Cristiano Ronaldo, den Preis für vier Champions-League-Titel in fünf Jahren und chronische Erfolgsübersättigung bezahlte. Vergessen ist auch – vorläufig – der holprige Saisonauftakt der Madrilenen, der zu dummen Niederlagen in der Liga und einer 0:4-Champions-League-Demütigung bei Paris Saint-Germain führte.

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