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Timo Werner bei Chelsea : Noch nicht hart genug für die Insel

  • -Aktualisiert am

Timo Werner ist beim FC Chelsea derzeit nicht so treffsicher wie erhofft. Bild: Picture-Alliance

Er kam für 53 Millionen Euro aus Leipzig. Doch Timo Werner steckt beim FC Chelsea in einem Formtief. Das hat auch mit Trainer Frank Lampard zu tun, der den Nationalspieler zuletzt ungewöhnlich scharf kritisierte.

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          Nach der 1:3-Niederlage des FC Chelsea gegen den Londoner Stadtrivalen FC Arsenal am zweiten Weihnachtsfeiertag wurde Trainer Frank Lampard ungewohnt deutlich. Er kritisierte die Einstellung seiner Mannschaft gegen den bis dahin schwächelnden Gegner; einige Spieler seien „lethargisch“ in das Derby gegangen, selbst die absoluten Grundlagen des Fußballs – Laufen und Kämpfen – hätten bei manchen gefehlt. „So kannst du nicht auftreten“, sagte Lampard in der Pressekonferenz nach dem Spiel mit einer wütenden Klarheit im Ausdruck, die untypisch ist im Showbusiness Profifußball. Meistens bleiben Trainer in der Öffentlichkeit lieber vage: Sie wollen nichts sagen, was sie, einmal ausgesprochen, nicht wieder zurückholen können.

          Umso verblüffender war vor diesem Hintergrund Lampards Kritik am deutschen Nationalspieler Timo Werner, der vor der Saison für 53 Millionen Euro Ablöse von RB Leipzig zu Chelsea gewechselt war. Gegen Arsenal blieb auch er wirkungslos, in der Pause wechselte Lampard den 24 Jahre alten Angreifer beim Stand von 0:2 aus. Danach gefragt, sagte Lampard: „Die nicht fallenden Tore sind sicherlich etwas, woran ein Stürmer gemessen wird, und ich hätte noch mehr Spieler auswechseln können.“

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