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Ärger bei Paris Saint-Germain : Tuchels kurzer Ruhm ist schon verflogen

  • -Aktualisiert am

Nachdenklich: Thomas Tuchel steht bei Paris St. Germain unter permanentem Erfolgsdruck. Bild: EPA

Im Sommer schien es, als sei Thomas Tuchel mit Paris bereit für den letzten Schritt. Doch der deutsche Trainer ist beim Champions-League-Finalisten in die Kritik geraten. Vor allem an seinem Ruf als großer Taktiker wird gekratzt.

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          Die Begeisterung und die vielen tollen Geschichten und Schlagzeilen über die Entwicklung von Paris Saint-Germain unter seinem deutschen Trainer Thomas Tuchel scheinen unendlich weit weg. Knapp drei Monate nachdem PSG erstmals in der Klubgeschichte das Finale der Champions League erreicht hatte (und dort gegen den FC Bayern München verlor), muss Tuchel nämlich eine sehr ernste Krise bekämpfen. Denn seit diesem Finale ist nichts mehr rund gelaufen in Paris. Mehrere Corona-Fälle im Sommer erschwerten seine Arbeit ebenso wie der öffentliche Dauerstreit mit Sportdirektor Leonardo. Letztlich verpflichtete PSG mit Stürmer Moise Kean und dem defensiven Mittelfeldspieler Danilo Pereira zwar zwei Spieler, aber Tuchel hatte sich mehr erhofft, um den nächsten, letzten Schritt auf dem Weg zum ersehnten Titel in der Champions League gehen zu können.

          Champions League

          Der allerdings scheint ohnehin ein Wunschtraum zu bleiben. Die neue Saison in der Champions League begann gleich mit einer Heimniederlage gegen Manchester United (1:2), seitdem aber wird Tuchel etwas vorgeworfen, was arg an seinem Ruf als großer Taktiker kratzt: Kritiker halten ihm taktische Fehler vor. In der vergangenen Woche brachten mehrere Experten in der Sportzeitung „L’Équipe“ ihre Enttäuschung über die Entwicklung zum Ausdruck – ein starker Kontrast zu den Lobeshymnen im Sommer.

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