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Tuchel zur Causa Neymar : „Es ist eine Sache zwischen dem Klub und ihm“

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Mitten in den Planungen für die anstehende Spielzeit: Paris-Trainer Thomas Tuchel Bild: AFP

Nach dem enttäuschenden 1:1 im Testspiel beim 1. FC Nürnberg bezieht der Trainer von Paris Saint-Germain abermals Stellung zu seinem wechselwilligen Fußball-Star. Auch zu einem früheren Schützling äußert er sich.

          Der 1. FC Nürnberg hat dem Star-Ensemble von Paris Saint-Germain in einem Testspiel ein Unentschieden abgerungen. Der Fußball-Zweitligaverein erreichte am Samstagabend ein 1:1 (0:1) und kam so zu einer gelungenen Generalprobe für den Saisonstart am kommenden Wochenende. Nach dem Rückstand durch PSG-Neuzugang Pablo Sarabia (43. Minute) sorgte Enrico Valentini per Handelfmeter für das Remis (71.).

          30.252 Zuschauer im Max-Morlock-Stadion sahen bei hochsommerlichen Bedingungen eine flotte Partie und beeindruckende Aktionen, unter anderem vom französischen Weltmeister Kylian Mbappé. Auf den teuersten Fußballer der bisherigen Geschichte aber mussten die Fans aber verzichten: Der Brasilianer Neymar spielte nicht, was vielleicht als ein weiteres Indiz dafür ist, dass er das Team von Coach Thomas Tuchel verlassen könnte.

          „Ney ist in der Kabine, hat jetzt eine Woche trainiert. Er wird am Sonntag das erste Mal mit uns, der Mannschaft, trainieren, weil er bisher individuell trainiert hat“, sagte Paris-Coach Thomas Tuchel nach dem Spiel im Sky-Interview. „Dann geht er mit nach China, da wird trainiert und dann stellen wir ihn auf den Platz.“ Zwischen ihm und Neymar sei die Situation klar, sagte Tuchel: „Jetzt ist es eine Situation zwischen dem Klub und ihm.“

          Neymar will die Pariser nach nur zwei Jahren wieder verlassen und zurück zum FC Barcelona, den er im Sommer 2017 für die Rekordablösesumme von 222 Millionen Euro verlassen hatte. Zum Trainingsauftakt von PSG hatte der 27 Jahre alte Brasilianer vor gut einer Woche zunächst unentschuldigt gefehlt.

          Dass Tuchel in Kontakt mit seinem früheren Dortmunder Schützling Ousmane Dembélé steht, bestritt der 45-Jährige. Zuvor hatte die französische Tageszeitung „Le Parisien“ berichtet, Tuchel habe mit  Dembélé telefoniert, um ihn von einem Wechsel von Barcelona nach Paris zu überzeugen. „Ich habe ein Telefonat geführt, das war exakt vor einem Jahr. Seitdem gab es keinen Kontakt mehr“, sagte Tuchel.

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