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Kehrer sammelt für Burundi : Fußball, Fufu und Kartoffelsalat

Fußball, egal wie: „In Afrika kann man lernen, fröhlich zu sein“, sagt Thilo Kehrer. Bild: Tom König

Ein Leben zwischen Paris, Afrika und dem Schwabenland: Nationalspieler Thilo Kehrer denkt an seine Heimat. Für Burundi, dem Land seiner Mutter, ist er auf der Suche nach Spendern für ein besonderes Projekt.

  • -Aktualisiert am
          6 Min.

          Montagabend in Paris. In der Rue de Seine, mitten im Intellektuellenviertel Saint-Germain, drängt sich das Publikum bei einer Vernissage. Die Leute halten das obligatorische Glas Sekt in der Hand, die Stimmung ist aufgekratzt. An den Wänden hängen Fotos aus Afrika. Gegen halb neun bittet die Leiterin der Galerie Lumas um Ruhe. Lenkt die Aufmerksamkeit der Gäste auf die Motive des Fotografen Tom König. Limitierte Auflage, die kleinen Formate gibt es zu Preisen von 1000 Euro an, die großen von 2000 Euro an. „Sie dürfen kaufen“, sagt sie mit routiniertem Charme, „damit helfen Sie, das Thilo Kehrer Center in Burundi zu bauen.“

          Thilo Kehrer steht neben ihr und hört zu wie ein schüchterner Junge. Aber an dieser Stelle greift er ein. Leise korrigiert er die Galeristin: „Sie sollten nicht sagen ,kaufen‘, sondern lieber von ,spenden‘ sprechen.“

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