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Professorin Heidi Möller : „Fußball könnte bahnbrechend sein“

Versuch eines Wandels: Der Profifußball in Deutschland befindet sich in einer Krise. Bild: dpa

Professorin Heidi Möller fordert von der DFL die Durchsetzung zentraler Werte wie Integrität, Transparenz und wirtschaftliche Vernunft. Profifußball und Gesellschaft müssten enger zusammenrücken.

          6 Min.

          Bei der Präsentation des Ergebnisberichts der „Taskforce Zukunft Profifußball“, in der Sie federführend waren, haben Sie zum Träumen eingeladen. Wovon soll der deutsche Fußball träumen dürfen?

          Michael Horeni

          Korrespondent für Sport in Berlin.

          Davon, dass die zukunftsträchtigen Vorschläge, die diese hochkompetente Taskforce erstellt hat, jetzt auch schrittweise umgesetzt werden. Und sich der Fußball wirklich zur Nachhaltigkeit bekennt. Nachhaltigkeit meint aber nicht nur CO2-Neutralität, Umwelt- und Klimaschutz. Das ist wichtig, aber genauso wichtig sind die ökonomischen Fragen und die gesellschaftliche Verankerung des Profifußballs. Das alles lässt sich heute nicht mehr unabhängig voneinander denken. Wenn alle diese Empfehlungen, die die Taskforce immer im Dreiklang zwischen Ökonomie, Ökologie und gesellschaftlicher Verankerung gesehen hat, tatsächlich angegangen werden, kann sich die DFL (Deutsche Fußball Liga/d. Red.) mit dieser Strategie als Vorreiter an die Spitze Europas setzen. Und zwar genauso wie beim Hygienekonzept. Die Corona-Krise hat auch hier wie ein Brennglas gewirkt.

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