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Kampf um die Super League : Die Fußball-Revoluzzer schlagen zurück

Gemalte Anklage: Ein Künstler wirft Juventus-Präsident Andrea Agnelli zerstörerische Absichten vor. Bild: AFP

Der Streit um die Super League geht in die Verlängerung: Real Madrid, Juventus Turin und FC Barcelona verspüren durch ein Gerichtsurteil in Spanien Rückenwind. Die Drohungen der UEFA laufen ins Leere.

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          Das große Spiel um die im April krachend gescheiterte europäische Super League – das nach drei turbulenten Tagen so schnell beendet schien, wie es begonnen hatte – ist in Wahrheit nie abgepfiffen worden. Wie sich nun zeigt, hat womöglich gerade die Verlängerung begonnen. In Madrid entschied das Handelsgericht 14, der sogenannte „El Magistrado de lo Mercantil“, dass die Europäische Fußball-Union (UEFA) alle angekündigten Strafmaßnahmen gegen die Gründungsmitglieder der Super League mit sofortiger Wirkung aufheben müsse.

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          Michael Horeni
          Korrespondent für Sport in Berlin.

          Doch nicht nur das: Das Gericht bestätigte, wie der FC Barcelona, Real Madrid und Juventus Turin in einer gemeinsamen Erklärung auf ihren Internetseiten verkündeten, dass die „Warnung an die UEFA, dass die Nichtbefolgung des Urteils mit Geldstrafen und potentieller strafrechtlicher Verantwortlichkeit verbunden“ sei – und der Fall nun vom Europäischen Gerichtshof beurteilt werde, „der die monopolistische Stellung der UEFA im europäischen Fußball überprüfen wird“. Mit anderen Worten: die Architektur des europäischen Klubfußballs steht auf dem Prüfstand – und die UEFA hat den Angriff der Super-League-Gründer nicht endgültig abwehren können.

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