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Fußball-WM der Frauen : Südkorea zieht Bewerbung zurück

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Ort der Titelverteidigung unbekannt: Megan Rapinoe wird 2023 zumindest nicht in Korea jubeln. Bild: AP

Eine Kooperation mit Nordkorea war nicht möglich. Ein Alleingang scheiterte aus diversen Gründen: Südkorea verzichtet auf eine Bewerbung um die Ausrichtung der Fußball-WM der Frauen.

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          Südkorea hat seine Bewerbung für die Fußball-Weltmeisterschaft 2023 der Frauen zurückgezogen. Es sei nicht mehr länger möglich, eine gemeinsame Bewerbung mit Nordkorea zu verfolgen, da sich die Beziehungen verschlechtert hätten, teilte der südkoreanische Verband KFA am Freitag mit. Der Rückzug erfolgte kurz vor dem Ablauf der Frist für die Vorlage eines kompletten Bewerbungsbuches der Kandidaten am (heutigen) Freitag.

          Damit bewerben sich noch sieben Länder für die WM 2023: Argentinien, Australien, Brasilien, Kolumbien, Japan, Neuseeland und Südafrika. Im Januar und Februar will der Weltverband Fifa die Bewerberländer besuchen, im Mai 2020 soll der WM-Ausrichter bekanntgegeben werden.

          Südkorea hatte im April seine Absicht zur Ausrichtung des Turniers in vier Jahren mit einer möglichen gemeinsamen Bewerbung mit Nordkorea geäußert. Nachdem es jedoch keine konkreten Gespräche zwischen beiden Ländern darüber gegeben hatte, hoffte Südkorea noch, sich allein bewerben zu können. Doch auch die Pläne für eine Solo-Bewerbung mussten nach KFA-Angaben aufgegeben werden, weil die neuen Regelungen des Weltverbandes Fifa für die Organisation des Turniers südkoreanischen Gesetzen zuwiderliefen. Als weiteres Hindernis nannte KFA die strengeren Erfordernisse für die Stadien der Frauen-WM.

          Südkorea hatte 2002 die Fußball-WM der Männer zusammen mit Japan ausgerichtet. Die südkoreanische Mannschaft zog damals überraschend ins Halbfinale ein, wo sie an Deutschland scheiterte.

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