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Reaktionen zu Fritz Keller : „Er kann Menschen zusammenbringen“

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Fritz Keller wird im Falle einer erfolgreichen Wahl als DFB-Präsident sein Amt als Präsident des SC Freiburg „schweren Herzens niederlegen“. Bild: dpa

Ihm wird zugetraut, alle Facetten des Fußballs glaubwürdig zu vertreten: Fritz Keller gilt als passender Kandidat. Für Keller selbst würde die Wahl zum DFB-Präsidenten aber auch einen Abschied bedeuten.

          Rainer Koch (DFB-Vizepräsident und Mitglied der Findungskommission): „Fritz Keller ist ohne jeden Zweifel eine außergewöhnliche Persönlichkeit mit allen Qualitäten für das Amt des DFB-Präsidenten. Jahrzehntelange Erfahrung mit enger Verbindung zum Profi- und Amateurfußball, auch zum Frauenfußball und der Jugendarbeit, sowie eine große unternehmerische Lebensleistung zeichnen ihn aus. Wir sind davon überzeugt, dass Fritz Keller der richtige Mann für die Zukunft des Deutschen Fußball-Bundes ist: Er kann Menschen zusammenbringen.“

          Reinhard Rauball (DFB-Vizepräsident und Mitglied der Findungskommission): „Als Präsident des SC Freiburg hat Fritz Keller innerhalb der Bundesliga und 2. Bundesliga über alle Maßen fachlich und charakterlich überzeugt. Ausgestattet mit einem klaren Wertekanon und großer Bodenständigkeit, hat er sich sowohl in seinem Klub als auch beispielsweise im Rahmen der DFL Stiftung immer zur gesellschaftlichen Verantwortung des Fußballs bekannt. Mit Blick auf die großen Herausforderungen, vor denen der DFB derzeit steht, ist Fritz Keller der passende Kandidat, um den größten Sport-Fachverband der Welt in die Zukunft zu führen."

          Christian Seifert (Geschäftsführer der Deutschen Fußball Liga): „In den Jahren der Zusammenarbeit habe ich Fritz Keller als sehr wertvollen Gesprächspartner kennengelernt - als Clubchef, aber auch als DFL-Aufsichtsrat und im Rahmen der DFL Stiftung. Fritz Keller hat ein Herz für den Fußball. Darüber hinaus zeichnen ihn ein unabhängiger Unternehmensgeist sowie großes Verantwortungsgefühl und Bodenständigkeit aus. Diese Eigenschaften braucht es, um alle Facetten des Fußballs glaubwürdig zusammenzubringen.“

          Friedrich Curtius (DFB-Generalsekretär): „Der DFB braucht nach unruhigen Zeiten vor allem Kontinuität und Stabilität an der Spitze. Fritz Keller ist ohne jede Frage eine hoch integre Persönlichkeit, die Glaubwürdigkeit und Identifikation vermittelt. Er kann mit seiner großen Leidenschaft für den Fußball, seiner bemerkenswerten Vita als Unternehmer und seiner ausgleichenden persönlichen Art nicht nur die Kolleginnen und Kollegen im Haus, sondern auch die vielen für den Fußball engagierten Menschen in den Vereinen zusammenbringen. Seine Erfahrungen und seine Erwartungen an eine moderne Organisationskultur und -führung sind die beste Voraussetzung, um den Verband in eine gute Zukunft zu führen."

          Siegfried Dietrich (Manager FFC Frankfurt und designierter Vorsitzender des neu zu gründenden Frauenfußball-Ausschusses im DFB): „Fritz Keller ist eine Starke Persönlichkeit, die auch dem Frauenfußball gut tun wird. Der SC Freiburg hat sich schließlich schon seit Jahren auch im Frauenfußball in der Bundesliga etabliert und viele Nationalspielerinnen hervorgebracht.“

          Karl-Heinz Rummenigge (Vorstandsvorsitzender von Bayern München): „Ich halte Fritz Keller für eine hervorragende Lösung als neuer Präsident des DFB. Er führt den SC Freiburg seit Jahren sehr erfolgreich als Vorsitzender und Präsident, kennt sich im Fußball also sehr gut aus. Zudem ist er als Mensch nicht nur sympathisch, sondern auch absolut integer. Ich möchte den DFB zu dieser Wahl ausdrücklich beglückwünschen.“

          Uli Hoeneß (Präsident von Bayern München): „Dass die Wahl auf Fritz Keller gefallen ist, halte ich für eine sehr gute Entscheidung. Ich bin überzeugt, dass Fritz Keller ein hervorragender Präsident des DFB sein wird.“

          Cem Özdemir (Grüner Bundestagsabgeordneter aus Baden-Württemberg via Twitter): „Eine gute Wahl und Chance für einen Neubeginn beim @DFB. Hat beim @scfreiburg gezeigt, dass er was vom Fußball versteht. Und ein großartiger Winzer und Gastronom ist er noch dazu. Viel Erfolg, lieber Fritz #Keller.“

          Fritz Keller (Kandidat und Präsident des SC Freiburg): „Mit Blick auf den SC Freiburg ist mir die Entscheidung, für das Amt des DFB-Präsidenten zur Verfügung zu stehen, alles andere als leichtgefallen. Mir hat die gemeinsame Arbeit im Klub immer große Freude bereitet. Ich habe vollstes Vertrauen in die derzeit handelnden Personen, dass sie den SC Freiburg auch ohne mich im Sinne des gemeinsamen Wertekanons sportlich erfolgreich und wirtschaftlich nachhaltig führen werden. Da die beiden Ämter nicht miteinander zu vereinbaren wären, werde ich im Falle einer erfolgreichen Wahl als DFB-Präsident mein Amt als Präsident des SC Freiburg schweren Herzens niederlegen."

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