https://www.faz.net/-gtl-8goaj

Stimmen zum Spiel : „Fußball ist manchmal gemein“

  • Aktualisiert am

Bayern-Profi Thomas Müller ist enttäuscht nach der Niederlage im Champions-League-Halbfinale Bild: Reuters

Nach einem hervorragenden Spiel ohne das gerechte Resultat äußern sich die Bayern-Spieler enttäuscht und hadern mit dem Glück. Die Stimmen zum Aus in der Champions League.

          1 Min.

          Kapitän Philipp Lahm: „Wir wurden durch den Konter (beim 1:1) bestraft. Wir haben alles versucht, leider hat es nicht gereicht. Bitter, dass man mit so einem Spiel dann ausscheidet. Wir können immer noch mit einem Jubel aus der Saison rausgehen. Schade, dass wir uns und den Trainer nicht belohnt haben für die letzten drei Jahre.“

          Robert Lewandowski: „Das tut sehr weh. Wir hätten verdient gehabt, im Finale zu stehen. Aber das ist Fußball.“

          Manuel Neuer: „Ich denke, dass uns allen ein bisschen die Worte fehlen nach so einem Spiel. (Über Elfmeter-Fehlschütze Müller): Er hat so viele Elfmeter schon für uns verwandelt, da gibt es gar keinen Vorwurf von uns.“

          Thomas Müller: „Der Fußball ist manchmal extrem gemein. Es war irgendwie nicht genug. Wir haben Madrid 90 Minuten klar beherrscht - dass man da ausscheidet, tut weh. Beim Gegentor haben wir sicherlich ein bisschen mitgeholfen. Der Stachel sitzt schon sehr tief.“

          Jerome Boateng: „Es ist sehr bitter, es tut weh. Jeder hat gesehen, dass wir die viel bessere Mannschaft waren. Der Fußball ist hart. Wir müssen uns vorwerfen: In Madrid hätten wir treffen müssen. Das ist jetzt schwer eins, zwei Tage, aber das Leben geht weiter.“

          Trainer Pep Guardiola: „Ich bin sehr stolz auf diese Spieler. Bayern München hat eine große Zukunft mit diesen Spielern.“

          Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge: „Ich finde erst mal: Unsere Mannschaft hat großartig gespielt. Sie hätte es auch verdient, nach Mailand zu kommen. Ich glaube, sie hat phantastisch gespielt. Wie sie gekämpft hat und gespielt hat - große Hochachtung. Natürlich wollten wir nach Mailand, das ist uns nicht gelungen, das ist schmerzhaft.“

          Weitere Themen

          Der FC Bayern ist eine Klasse für sich

          4:2 in Leverkusen : Der FC Bayern ist eine Klasse für sich

          Die Münchner meistern die wohl größte Hürde, die auf dem Weg zum Titel noch zu nehmen war, mit dem klaren Sieg in Leverkusen souverän. Die fußballerische Perfektion erinnert an die besten Phasen unter Pep Guardiola.

          Topmeldungen

          Tourismus : Schweiz buhlt um Deutsche

          Den Eidgenossen fehlen die ausländischen Gäste, vielen Hotels droht der Konkurs. Nun wollen sie bei deutschen Touristen punkten – mit praktischen und geldwerten Angeboten.

          Neue Proteste in Amerika : „Kein Frieden ohne Gerechtigkeit“

          In Amerika gehen die Proteste mit unverminderter Kraft weiter. Drei frühere Verteidigungsminister sowie 86 weitere frühere Verteidigungspolitiker und Offiziere stellen sich derweil in einem Gastbeitrag gegen Trumps Militär-Drohung.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.