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Startup gegen Oliver Kahn : Kampf der Titanen

  • Aktualisiert am

Titan mit Alleinvertretungsanspruch: Oliver Kahn Bild: AFP

Ist „Titan“ ein allgemeingültiger Spitzname für gute Torhüter oder hält Oliver Kahn die Markenrechte? Ein Startup kämpft mit einer Internet-Kampagne gegen den einstigen Nationaltorhüter.

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          Eine junge Firma, die Torwart-Handschuhe verkauft, hat eine Internet-Kampagne gegen Torwart-Legende Oliver Kahn losgetreten. Die „Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung“ berichtet über die Aktion #freet1tan, mit der sich die Firma namens „T1Tan“ dagegen wehrt, dass Torwart-Titan Oliver Kahn ihr Geschäft per Gericht unterbinden will.

          In dem Streit geht es darum, dass Kahn die Marke „Titan“ für sich exklusiv beansprucht. Deshalb fordert er Schadenersatz, außerdem soll das junge Unternehmen den Namen nicht mehr nutzen dürfen. Die beiden „T1tan“-Gründer, Matthias Leibitz und Manuel Meier, verstehen die juristische Attacke des Welttorwarts nicht. Der Spitzname „Titan“ sei nicht „für Herrn Kahn“ erfunden worden, sagen sie in der F.A.S.: „Auch in der Kreisklasse werden gute Torhüter so genannt.“

          Die Jungunternehmer mobilisieren nun ihre Anhänger in den sozialen Medien für eine Kampagne gegen Oliver Kahn. Ein erster Termin vor Gericht ist für Ende November in München angesetzt. Jungunternehmer Leibitz ist zuversichtlich, dort als Sieger gegen Oliver Kahn vom Platz zu gehen: „Der normale Menschenverstand sagt mir, dass wir Recht haben und das gewinnen werden“, sagte Leibitz der F.A.S.

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