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1. FC Kaiserslautern : Der FCK und die Schlacht um die Pacht

  • -Aktualisiert am

Der 1. FC Kaiserslautern befindet sich in der dritten Liga – und im Existenzkampf. Bild: Picture-Alliance

Seit 2003 sind zugunsten des Profifußballs in Kaiserslautern 170 Millionen Euro öffentlicher Mittel geflossen – begleitet von aufreibenden politischen Debatten. Nun gibt es ein neues Kapitel. Und wieder wird kräftig gestritten.

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          Als sie vor zweieinhalb Wochen im Stadtrat vorstellig wurden, ließen es sich die Bosse des 1. FC Kaiserslautern nicht nehmen, die große Bedeutung des Vereins für die Stadt zu beschwören. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier habe anlässlich des 100. Geburtstags der Klubikone die Schirmherrschaft für die diesjährige Fritz-Walter-Gala übernommen, sagten sie. Der Glanz der Historie des viermaligen deutschen Fußballmeisters kann aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass sich der finanziell strauchelnde Drittligaklub aktuell im Existenzkampf befindet.

          Außerdem wird zunehmend um die Pacht für das städtische Fritz-Walter-Stadion gerungen. Der Streit hat die Landespolitik erreicht. Die Klubführung schreckt nicht davor zurück, Oberbürgermeister Klaus Weichel öffentlich zu schmähen. Zankapfel des Streits ist Weichels Vorstoß, für ein Entgegenkommen der Stadt in Sachen Pachthöhe eine Kompensation vom Verein zu fordern. Dies könne als „Sicherheitsrücklage“ in Form von Aktien der Kapitalgesellschaft geschehen, in die der FCK seinen Profibetrieb ausgegliedert hat und mit deren Verkauf er neues Eigenkapital gewinnen möchte. Damit wäre Kaiserslautern die erste Stadt, die auf diese Weise in den Besitz von Fußballaktien gerät.

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