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Sprücheklopfer : „Wir haben im richtigen Moment das Falsche gemacht“

  • Aktualisiert am

„Ein Schuß. Ein Tor. Das ist Ailton” Bild: picture-alliance/ dpa/dpaweb

Kuriose Weisheiten, lustige Floskeln, sinnleere Phrasen - die 42. Saison der Fußball-Bundesliga unterhielt die Fans auch durch die Sprüche, mit denen Profis, Trainer und Manager von sich reden machten.

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          „Ein Schuß. Ein Tor. Das ist Ailton.“ (Schalkes brasilianischer Torjäger über sich selbst)

          „Das ist eine gefühlte deutsche Meisterschaft.“ (Trainer Jürgen Klopp, nachdem für den FSV Mainz 05 der Klassenverbleib feststand)

          „Sie gratulieren mir ja auch nicht am 24. Juli zum Geburtstag.“ (Bayern-Trainer Felix Magath auf die Frage, ob man schon zum deutschen Meistertitel gratulieren könne. Magath hat am 26. Juli Geburtstag)

          Mathias Hain, Torhüter von Arminia Bielefeld: „Es war schweinekalt und das Spiel scheiße”

          „Wir haben im richtigen Moment das Falsche gemacht.“ (Schalkes Trainer Ralf Rangnick nach dem 1:2 gegen den Hamburger SV)

          „Am Ende gewinnt der, der das dreckigere Hemd hat. Und die Rostocker waren am Ende schmutziger als wir.“ (Trainer Matthias Sammer vom VfB Stuttgart zum 1:2 bei Hansa Rostock)

          „Der Rasen ist hier ziemlich hoch und Advocaat nicht der Größte - das hat er wohl nicht richtig gesehen.“ (Der verletzte Mainzer Torwart Dimo Wache zur Aussage von Gladbachs Trainer Dick Advocaat, Mainz habe nur lange Bälle nach vorne geschlagen)

          „So lange wir nicht zwei oder drei Spiele hintereinander gewinnen, spielen wir außer Konkurrenz.“ (Freiburgs Torhüter Richard Golz über die Ambitionen des abgeschlagenen Tabellenletzten)

          „Ich möchte 100 Jahre alt werden. Aber auf diese Art werde ich nicht mal 60.“ (Wolfsburgs Trainer Erik Gerets nach dem 1:5 in Bochum)

          „Wir befinden uns in einer Ergebniskrise.“ (Ewald Lienen, Trainer von Hannover 96, nach dem 0:1 in Wolfsburg und dem siebten Pflichtspiel ohne Sieg)

          „Ich wollte eigentlich nach Hause: Es war schweinekalt und das Spiel war scheiße.“ (Bielefelds Torwart Mathias Hain nach dem 1:2 in Stuttgart)

          „Wir müssen ein bißchen sehr zufrieden sein.“ (Trainer Uwe Rapolder zum glücklichen 0:0 von Arminia Bielefeld beim FSV Mainz 05)

          „Ein Pferd springt immer nur so hoch, wie es muß.“ (Kaiserslauterns Marco Engelhardt über die trotz der Erfolge mittelmäßigen Leistungen der Pfälzer)

          „Ich danke dem Trainer, er hat auf mich gewettet.“ (Bayern Münchens Torschütze Paolo Guerrero nach dem 2:0-Erfolg gegen Bayer Leverkusen. Felix Magath hatte nach dem kurzfristigen Ausfall von Claudio Pizarro im Angriff auf den jungen Peruaner gesetzt)

          „Was kümmert es die Eiche, wenn sich die Wildsau dran reibt.“ (Bayern-Chef Karl-Heinz Rummenigge zur Kritik von Schalke-Manager Rudi Assauer an einer angeblichen Bevorzugung des FC Bayern durch das deutsche Fernsehen)

          „Seid ein wenig vorsichtig mit dem Applaus. Er hat noch nichts gewonnen!“ (Bayern Münchens Präsident Franz Beckenbauer bei der Begrüßung von Trainer Felix Magath auf der Hauptversammlung des Rekordmeisters)

          „Wollen Sie ein Buch schreiben?“ (Der Mainzer Trainer Jürgen Klopp auf die Frage, was er von der 0:2- Niederlage in Hannover lernen kann)

          „Die haben mir keins gegeben.“ (BVB-Trainer Bert van Marwijk auf die Frage, warum er im Anschluß an das Spiel gegen Bielefeld auf sein obligatorisches Bier verzichtet habe)

          „Ich weiß nicht, ob Herr Fandel ein gutes Verhältnis zu Nowotny hat. Vielleicht mag er seine Musik nicht.“ (Kommentar von Leverkusens Trainer Klaus Augenthaler zur Roten Karte gegen Jens Nowotny durch Schiedsrichter Herbert Fandel, einen Musiklehrer)

          „Wir haben einen Kaffee getrunken und uns nett unterhalten. Er ist ein feiner Mensch.“ (Jürgen Klinsmann über Bochums Trainer Peter Neururer, der den Umzug des Bundestrainers von Kalifornien nach Deutschland gefordert hatte)

          „Am Montag fahren wir zum Oktoberfest, und am Dienstag sind drei bis vier Spieler verletzt.“ (HSV-Torhüter Martin Pieckenhagen nach der 0:2-Niederlage gegen Arminia Bielefeld zur Arbeitsmoral einiger Mitspieler)

          „Der eine wird mehr für Tore bezahlt als der andere - und deshalb schießt er auch mehr.“ (Bayern Münchens Manager Uli Hoeneß über Roy Makaay)

          „Wir wußten, daß er da ist. Er hätte sich nicht auch noch extra bemerkbar machen müssen.“ (Stuttgarts Trainer Matthias Sammer über den Schiedsrichter, der Cacau gegen Nürnberg mit einer Gelb-Roten Karte vom Platz wies)

          „Dann hätte Schalke die Lizenzspielermannschaft aus der Bundesliga abgezogen und in Holland angemeldet.“ (Schalke-Manager Rudi Assauer in einem Interview darüber, was passiert wäre, wenn Lothar Matthäus die Nationalmannschaft übernommen hätte)

          „Von der klassischen Wohnqualität her gibt es sicher Posten, die schöner sind. Aber als ich in Rom Antonio Cassano vom Training nach Hause schicken mußte, hat es mir auch nix genutzt, daß ich mir danach stundenlang das Colosseum anschauen konnte. Da hätte ich auch aufs Bayer-Kreuz sehen können.“ (Rudi Völler bei seinem Amtsantritt in Leverkusen)

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