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Sportjahr 2021 in Zitaten : „Endlich nicht mehr nur 82 Millionen Virologen“

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Dahinter steckt auch ein kluger Kopf: Fußball-Nationalspieler Leon Goretzka Bild: dpa

Wichtig is’ auf’m Platz? Nicht doch! Das Sportjahr war ein besonderes – nicht nur wegen Fußball-EM und Olympia. Auch verbale Volltreffer und Querschläger erzählen, was in 365 Tagen passierte.

          5 Min.

          2021 war ein besonderes Sportjahr, nicht nur, weil wegen der Corona-Pandemie Großereignisse wie die Fußball-Europameisterschaft oder die Olympischen Sommerspiele in einem ungeraden Jahr stattfanden. Nicht nur auf den Plätzen und Rennstrecken wurden Höchstleistungen gezeigte. Auch verbal gab es einiges, an das man sich erinnern sollte. Die Sprüche des Jahres:

          „Das ist ein bisschen wie Lieferservice: Man isst zuhause aus der Pappschachtel.“

          (Tom Eilers, Vorsitzender des Ausschusses 3. Liga beim Deutschen Fußball-Bund, am 21. Januar über die Situation von Fans bei Geisterspielen)

          „Robert Lewandowski ist ein Phänomen. Er ist wie ein guter Rotwein, der von Jahr zu Jahr besser wird.“

          (Bayern-Chef Karl-Heinz Rummenigge am 21. Januar)

          Wissen war nie wertvoller

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          „Wenn er mich nach viereinhalb Jahren rausschmeißt, geb ich ihm auch noch einen Kuss.“

          (Herthas Trainer-Rückkehrer Pal Dardai am 26. Januar in Richtung von Sportdirektor Arne Friedrich, nachdem seine erste Amtszeit viereinhalb Jahre gedauert hatte)

          „Corona ist wie Fußball. Es reicht ein einziger Kontakt, um alles auf den Kopf zu stellen.“

          (Fußball-Nationalspieler Leon Goretzka am 29. Januar auf Twitter zu seiner Corona-Infektion)

          „Für 100.000 Dollar würden andere Menschen noch viel länger in Quarantäne gehen.“

          (Tennisspieler Alexander Zverev am 1. Februar zur Kritik einiger Profis an den Quarantänebedingungen in Melbourne. Bei den Australian Open erhält jeder Teilnehmer schon in der ersten Runde 100.000 Dollar Preisgeld)

          „Selbst mit einer Salary Cap würde man, glaube ich, immer noch recht gut verdienen.“

          (DFL-Geschäftsführer Christian Seifert am 3. Februar zur möglichen Einführung einer Gehaltsobergrenze und den Verdiensten von Fußballprofis)

          „Ich habe niemanden umgebracht.“

          (Trainer Marco Rose am 17. Februar zu den heftigen Reaktionen der Gladbach-Fans, die wegen seines Wechsels zu Borussia Dortmund nach Saisonende seinen sofortigen Rauswurf fordern)

          „Wir haben abgeklatscht, dass die Handflächen brennen.“

          (Skisprung-Weltmeister Karl Geiger am 28. Februar zur Motivation des Mixed-Teams vor dem überraschenden WM-Titel in Oberstdorf)

          „Ich habe immer gesagt, die Mannschaft braucht Raum und Zeit und Entwicklung. Das soll auf keinen Fall daran scheitern, dass der Trainer an seinem Stuhl klebt.“

          (Bundestrainer Joachim Löw kündigt am 11. März seinen Rücktritt nach der EM im Sommer an)

          „Ich habe als Kind immer gedacht, dass der Lotoma heißt und Thäus mit Nachnamen. Dann habe ich im Fanshop angerufen und gesagt, ich hätte gern ein Trikot mit der 10 Lotoma. Und da haben die gesagt, es gibt kein Lotoma.“

          (Julian Nagelsmann am 17. März über seine Kindheitserinnerung an Lothar Matthäus)

          „Ich bin happy, dass ich das Rennen fertig fahren konnte.“

          (Mick Schumacher am 28. März nach seinem Formel-1-Renndebüt beim Grand Prix von Bahrein, bei dem er als 16. ins Ziel kam)

          „Die müssen auch kein Liebespaar sein, aber wichtig ist, dass sie professionell zusammenarbeiten für den Erfolg des FC Bayern München.“

          (Bayern-Präsident Herbert Hainer am 11. April über das Verhältnis von Trainer Hansi Flick und Sportvorstand Hasan Salihamidzic)

          „Mir war wichtig, dass die Mannschaft das von mir erfährt, denn es ging schon einiges an Flurfunk herum.“

          (Bayern-Trainer Hansi Flick am 17. April nach dem 3:2-Sieg im Bundesliga-Spiel beim VfL Wolfsburg zu seinem Wunsch, nach dieser Saison den deutschen Rekordmeister verlassen zu wollen)

          „Der Fußball ist offen und für alle da. Eine geschlossene Super League dagegen nur für Superreiche und Superrücksichtslose.“

          (DFB-Präsident Fritz Keller am 20. April zu den Plänen zur Gründung der Super League)

          „Wenn du Tabellenletzter bist und 13 Punkte hast und einer sagt, er hat alles gegeben, dann weiß ich nicht, was ich mit der Person machen würde.“

          (Schalkes Team-Koordinator Gerald Asamoah am 20. April nach dem besiegelten Bundesliga-Abstieg der Königsblauen)

          „Es tut mir leid für die ganze Stadt Bremen. Es ist ein traumatischer Tag für uns alle.“

          (Werder Bremens Kapitän Niklas Moisander am 22. Mai nach dem Abstieg aus der Bundesliga)

          „Meine DFB-Aufenthaltsquarantäne war länger als 14 Tage.“

          (Bayern-Profi Thomas Müller am 30. Mai in Seefeld zu seiner Rückkehr in die Fußball-Nationalmannschaft nach zweieinhalb Jahren)

          „In der Kabine ist kein Auge trocken geblieben. Diese Mannschaft hätte alles verdient gehabt. Nicht oft kommen so Teams zusammen, es war etwas ganz Besonderes.“

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