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Villarreal gegen Atletico : Spanisches Gericht verbietet Ligaspiel in Amerika

  • Aktualisiert am

Nicht in Amerika: Diego Costa und Atlético Madrid dürfen nicht in Übersee spielen. Bild: AP

Spaniens Ligachef Tebas scheitert abermals mit der Ansetzung eines Spiels der La Liga in den Vereinigten Staaten. Ein Gericht ordnet an, dass Villareal im heimischen Stadion gegen Aletico spielen muss.

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          Das spanische Erstliga-Spiel zwischen dem FC Villarreal und Atletico Madrid darf nicht in Miami/USA stattfinden. Im Rechtsstreit zwischen dem spanischen Fußballverband RFEF und dem Ligaverband LFP entschied das Handelsgericht von Madrid zugunsten des nationalen Verbandes. Demnach sei eine Verlegung eines offiziellen Ligaspiels in ein anderes Land ohne Zustimmung der RFEF unzulässig.

          Die betreffende Partie sollte am 6. Dezember in Miami ausgetragen werden, La Liga und die Klubs hatten bei der RFEF einen entsprechenden Antrag eingereicht. Der Verband klagte und bekam nun recht. In der Begründung heißt es, dass die Liga ein Teil des Verbandes sei und der Wettbewerb in Zu- und Abstimmung mit den Institutionen ausgetragen werden müsse, die den Fußball in Spanien lenken.

          In einer ersten Reaktion forderte der Verband „die Absetzung oder den sofortigen Rücktritt“ von LaLiga-Chef Javier Tebas. Er habe die Regeln des RFEF und des Weltverbandes FIFA bereits mehrfach verletzt. Vor Gericht habe er schon mehrere Pleiten erlitten. Mit seinem „feindseligen und unverantwortlichem Handeln“ füge Tebas dem Fußball und den Clubs in Spanien aber dennoch Schaden zu.

          Es ist bereits das zweite Mal, dass die Pläne der LaLiga zur Austragung eines spanischen Duells in Miami scheitern. In der vergangenen Saison sollten der FC Girona und der FC Barcelona ihr Rückrunden-Spiel in Florida austragen. Doch LaLiga musste sich am Ende dem Widerstand des RFEF und der FIFA beugen.

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