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Real Madrid : Zidane bastelt am Umbruch

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Mit weißer Kappe auf dem Kopf und den Händen in den Taschen lässt der Trainer von Real Madrid die Trainingseindrücke auf sich wirken. Bild: AFP

Man müsse „einige Dinge ändern“, hatte Zidane bei seiner offiziellen Vorstellung gesagt. Prompt gibt der spanische Rekordmeister den ersten Transfer der neuen Ära bekannt.

          Zinedine Zidane beobachtete Luka Modric, Toni Kroos und deren Kollegen ganz genau. Mit weißer Kappe auf dem Kopf und den Händen in den Taschen ließ der Trainer von Real Madrid vor seinem Comebackspiel an diesem Samstag in der Liga gegen Celta Vigo die Trainingseindrücke der zuletzt wenig „Königlichen“ auf sich wirken. Man müsse „einige Dinge ändern“, hatte Zidane am Dienstag bei seiner offiziellen Vorstellung, die mit viel Pomp inszeniert worden war, gesagt.

          Nach 284 Tagen Abwesenheit von seinem Herzensklub verspüre er sehr große Lust wieder für Real zu arbeiten. Die Begegnung gegen Celta wird sein insgesamt 150. Spiel als Real-Coach sein. Der 46 Jahre alte Weltmeister von 1998 und einstige Mittelfeldregisseur der Madrilenen hatte als Nachfolger von Santiago Solari einen Vertrag bis zum 30. Juni 2022 unterschrieben.

          Auf Zidane, das Mastermind hinter den drei Königsklassen-Triumphen von 2016 bis 2018 und der Meisterschaft 2017, wartet keine leichte Aufgabe. In der Liga ist Real zwölf Punkte hinter dem Rivalen FC Barcelona zurück, im Pokal und in der Champions League schon ausgeschieden.

          Schon jetzt deutet sich an, dass es bei Real einen Umbruch geben wird. Der spanische Rekordmeister gab den ersten Transfer der neuen Ära Zidane bekannt. Der 21 Jahre alte Innenverteidiger Militao kommt für 50 Millionen Euro vom FC Porto.

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