https://www.faz.net/-gtl-799be

Spanischer Fußball : Mourinho verlässt Real Madrid zum Saisonende

  • Aktualisiert am

Ausgespielt: Mourinho muss Madrid verlassen Bild: dpa

Trainer Mourinho ist bei Real Madrid gescheitert. Die Trennung zum Saisonende verkündete Präsident Perez. Nachfolger könnte Carlo Ancelotti vom französischen Meister Paris St. Germain werden.

          José Mourinho und Real Madrid trennen sich zum Saisonende. Das verkündete Real-Präsident Florentino Pérez am Montagabend bei einer kurzfristig einberufenen Pressekonferenz in Madrid. Einen Nachfolger nannte Perez nicht, als Favorit gilt der Italiener Carlo Ancelotti vom französischen Meister Paris St. Germain.

          Mourinho hatte den spanischen Fußball-Rekordmeister knapp drei Jahre trainiert. Der 50 Jahre alte Portugiese verpasste in dieser Saison die Titelverteidigung in Spanien und scheiterte das dritte Mal in Serie im Halbfinale der Champions League. Spanischen Medienberichten zufolge könnte er zu seinem früheren Verein Chelsea nach London wechseln.

          Nachdem Real in der Liga schon in der Hinrunde vom späteren Meister FC Barcelona abgehängt worden und in der Champions League an Borussia Dortmund gescheitert war, hatte es am Freitag nicht einmal zum „Trosttitel“ gereicht. Im Pokalfinale unterlag Real dem Stadtrivalen Atlético. In drei Jahren gewann Mourinho mit Real Madrid nur einmal den Pokal, einmal die Meisterschaft und einmal den Supercup. Das ist in der jüngeren Vereinsgeschichte die magerste Bilanz, die ein Real-Trainer in drei Jahren erzielte.

          Weitere Themen

          Spott für Griezmann – Warten auf Neymar

          FC Barcelona : Spott für Griezmann – Warten auf Neymar

          Messi? Nicht dabei. Suarez? Fällt länger aus. Griezmann? Spielt seltsam. In Barcelona schrillen schon nach dem ersten Spieltag die Alarmglocken. Nun hoffen alle auf Neymar. Doch der Brasilianer ist auch eine Bedrohung.

          Topmeldungen

          Jeder hat sein Kreuz zu tragen: Matteo Salvini am Strand auf Sizilien.

          Italienische Regierung : Ohne den Segen des Papstes

          Italiens Innenminister Salvini gibt sich gerne als gläubiger Christ. Damit hat er den Zorn Franziskus’ auf sich gezogen – und am Ende auch den des scheidenden Ministerpräsidenten Conte.

          An Scholz’ Seite : Manchmal liegt das Glück ganz nah

          Das Rennen um den SPD-Vorsitz geht weiter: Wofür die Kandidatin an Scholz’ Seite steht – und wieso der erfolgsverwöhnte Niedersachse Stephan Weil plötzlich beschädigt ist.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.