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Spanischer Fußball : Das Wunder von Eibar

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Die Helden aus der Provinz: SD Eibar schafft es in die erste Liga Bild: dpa Picture-Alliance

Kleinster Etat, kleinste Stadt, kleinstes Stadion, aber der baskische Provinzclub SD Eibar ist dennoch in die Primera División aufgestiegen. Fußball-Spanien spricht von einem Wunder, die Verantwortlichen von harter Arbeit.

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          Der Aufstieg eines Fußball-Zwergs hat ganz Spanien in Erstaunen versetzt: Der baskische Provinzclub SD Eibar, der mit nur vier Millionen Euro den kleinsten Saisonetat der zweiten Liga hat, sicherte sich am Sonntagabend durch einen 1:0-Heimsieg über Deportivo Alavés erstmals einen Platz in der Primera División. „Wir müssen uns kneifen, um sicher zu sein, dass wir nicht träumen“, sagte Vereinsboss Alex Aranzabal außer sich vor Freude. Die Fans stürmten nach dem Sieg den Platz und sangen zusammen mit den Spielern: „Real, Barça, wir sind hier.“

          Die Zeitung „El País“ feierte am Montag die „Aschenputtel-Story“. In der Tat: Das rund 50 Kilometer östlich von Bilbao gelegene Eibar ist mit 27.500 Seelen der kleinste Ort, der es jemals in die Eliteliga Spaniens geschafft hat. Das Ipurua-Stadion bietet nur 5250 Zuschauern Platz. Erst vor einem Jahr war Eibar in die zweite Liga aufgestiegen. „Ein Wunder“, meint „El País“.

          An Wunder glaubt Gaizka Garitano aber nicht: „Das ist der Triumph der Bescheidenheit und der harten Arbeit“, sagte der Coach. Damit Eibar zum 60. Club in der Geschichte der 1. Liga avanciert, muss gemäß den Auflagen eine Kapitalverdreifachung auf 1,7 Millionen durchgeführt werden. Das sei für den neuen Sympathieträger aber kein Problem.

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