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WM-Qualifikation : Jubel in Spanien und Italien

  • Aktualisiert am

Die Freude bei Italiens Spielern über den Sieg gegen Israel ist groß. Bild: AFP

Spanien und Italien sind erfolgreich in die WM-Qualifikation gestartet. Die Zweifel an einem italienischen Sieg beseitigte ein ehemaliger Dortmunder. In einer anderen Gruppe hat es hingegen nur für Unentschieden gereicht.

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          Die großen Fußballnationen Spanien und Italien sind erfolgreich in die Qualifikation zur Fußball-WM in Russland gestartet. Spanien hat nach Anlaufschwierigkeiten einen erwarteten 8:0-Kantersieg gegen Liechtenstein geholt. Italien hatte am Montagabend in der Gruppe G beim 3:1-Sieg in Israel mehr Mühe als der Weltmeister von 2010.

          Spanien kam in der Gruppe G beim 8:0 (1:0) in León gegen Liechtenstein erst in der zweiten Hälfte zu einem standesgemäßen Ergebnis. Treffsicherster Schütze in León war David Silva mit drei Toren (59./60./90.). Je zweimal trafen Diego Costa (10./66.) und Alvaro Morata (82./83.). Außerdem war Sergi Roberto (55.) erfolgreich.

          Mit einem 8:0 beginnt das spanische Nationalteam den Auftakt zur Qualifikation der Weltmeisterschaft 2018.

          Italien ging in Haifa durch Stürmer Graziano Pelle (14.) in Führung, die Antonio Candreva (31.) per Elfmeter auf 2:0 ausbaute. Die Israelis antworteten aber wenig später mit dem 1:2-Anschlusstreffer von Tal Ben Haim (35.). In der zweiten Hälfte sah Giorgio Chiellini Gelb-Rot (55.). Damit muss der Juve-Starverteidiger am 6. Oktober gegen Spanien pausieren. Der frühere Dortmunder Ciro Immobile (83.) beseitigte mit dem dritten Tor die Zweifel am italienischen Sieg.

          Kollektives Remis in der Qualifikationsgruppe I

          In der Qualifikations-Gruppe I gingen alle drei Partien 1:1 aus. Dabei war das Remis des Kosovo in Finnland in seinem ersten WM-Qualifikationsspiel überhaupt ein Achtungserfolg. Die noch junge Fußballnation, die vom Weltverband Fifa erst am 13. Mai 2016 als 210. Mitglied aufgenommen worden war, glich durch Valon Berisha (60.) per Foulelfmeter die 1:0-Führung der Finnen durch Paulus Arajuuri (18.) noch aus.

          Auch die Ukraine und Island teilten in der Gruppe I die Punkte. Der Augsburger Alfred Finnbogason (5.) sorgte für die frühe Führung der Skandinavier, die Andrej Jarmolenko (41.) ausglich. Das Trainerdebüt des früheren Stürmerstars Andrej Schewtschenko gegen EM-Schreck Island musste vor leeren Tribünen im Olympiastadion in Kiew stattfinden. Dies Strafe erfolgte wegen früheren Zuschauer-Ausschreitungen.

          Das 1:1 (1:1) zwischen Kroatien und der Türkei war das dritte Remis in der Gruppe I. In der ersten Hälfte waren die Kroaten mit drei Lattentreffern vom Pech verfolgt. Die verdiente Führung der Gastgeber markierte der ehemalige Schalker Ivan Rakitic per Foulelfmeter (44.). Doch Hakan Calhanoglu antwortete in der Nachspielzeit der ersten Hälfte mit dem 1:1 (45.+3). Der Mittelfeldspieler von Bayer Leverkusen bewies abermals seine Fähigkeiten als Freistoßspezialist.

          Serbien und Irland trennten sich in der Gruppe D 2:2 (0:1). Die Gastgeber drehten in Belgrad nach dem 0:1 durch das Tor des Iren Jeff Hendrick (3.) das Spiel in eine 2:1-Führung. Der HSV-Neuzugang Filip Kostic (62.) und Dusan Tadic (69.) per Foulelfmeter waren die Torschützen. Doch Daryl Murphy (81.) sorgte für den 2:2-Endstand.

          Früher am Abend war Österreich mit einem 2:1 in Georgien in die Qualifikation gestartet. Martin Hinteregger (16.) und Marc Janko (42.) hatten Österreich in Tiflis mit 2:0 in Führung gebracht, ehe Jano Ananidze (78.) auf 1:2 verkürzte.

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