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Juve-Stürmer „unersättlich“ : Ronaldos unglaublicher Tor-Rekord

  • Aktualisiert am

Weiß auch in Italien, wo das Tor steht: Cristiano Ronaldo Bild: AP

Der Portugiese beweist auch im Juve-Trikot seine Treffsicherheit. Im Spiel gegen Lazio stellt er nun eine eindrucksvolle Bestmarke auf. Im Kampf um die meisten Tore bietet ihm ein früherer Dortmunder allerdings Paroli.

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          Cristiano Ronaldo hat auf dem Weg zum nächsten Titel mit Italiens Rekordmeister Juventus Turin Außergewöhnliches geleistet. Beim 2:1 (0:0)-Sieg über Lazio Rom traf der portugiesische Superstar doppelt und hat damit als erster Fußballprofi mindestens 50 Tore in der englischen Premier League, der spanischen La Liga und der Serie A erzielt.

          „Rekorde sind immer wichtig, aber Siege sind wichtiger,“ sagte der 35 Jahre alte Portugiese: „Ich helfe der Mannschaft dabei, zu gewinnen. Es sind noch vier Spiele und wir wissen, dass die Serie A eine schwierige Liga ist.“ Juventus hat acht Punkte Vorsprung auf den ersten Verfolger Inter Mailand. Schon am Donnerstag könnte Turin den neunten Meistertitel in Serie perfekt machen.

          „Ronaldo ist eine Tormaschine“

          Ronaldo hatte in seiner Zeit bei Manchester United (2003-2009) 84 Ligatreffer erzielt, für Real Madrid (2009-2018) waren es 311. Die 50er-Marke erreichte er in Italien im 61. Einsatz – Rekord. „Ronaldo ist eine Tormaschine, die einen Rekord nach dem anderen bricht“, kommentierte der Corriere dello Sport. Die Gazzetta dello Sport titelte: „Der Portugiese ist unersättlich.“

          Das Topspiel gegen Lazio wurde vom Duell um die meisten Tore zwischen Ronaldo und dem früheren Dortmunder Ciro Immobile geprägt. Zunächst überholte der Portugiese mit seinen beiden Treffern (51./Handelfmeter, 54.) und insgesamt 30 Saisontoren den Konkurrenten, Immobile zog aber in der Schlussphase wieder gleich (83., Foulelfmeter). Vor dem Lazio-Strafstoß hatte Ronaldo noch intensiv auf seinen Torhüter Wojciech Szczesny eingeredet – vergebens.

          Lazio kassierte bereits die vierte Niederlage aus den vergangenen fünf Spielen, die Teilnahme an der Champions League ist dem Team von Trainer Simone Inzaghi bei elf Punkten Vorsprung auf Rang fünf aber praktisch nicht mehr zu nehmen.

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