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Selbstmotivierer als Chefs : Generation Sommermärchen

Kein Feuerwehrmann: Thomas Hitzlsperger muss den VfB Stuttgart in der Liga halten – zunächst mal. Bild: dpa

Rolfes, Kehl – und nun Hitzlsperger: In der Bundesliga prägen Selbstmotivierer die Rolle des Sportdirektors. Dass es jene Spielertypen sind, die nicht in allererster Reihe standen, ist kein Wunder.

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          Spontan hat Thomas Hitzlsperger seine neue Aufgabe nicht angenommen, das ist auch nicht so seine Art. Nachdem die Führung des VfB Stuttgart die Zusammenarbeit mit dem bisherigen Sportdirektor Michael Reschke am Montag aufkündigte, nur der Zeitpunkt war noch eine Überraschung, bat Hitzlsperger um Bedenkzeit. Eine Nacht wollte er noch darüber schlafen, dann sagte er zu. Am Dienstag trat Hitzlsperger dann vor Optimismus sprühend in blauen Turnschuhen, blauen Jeans und blauem Pulli vor die Medien. Und er stellte klar, wie man seine Rolle als VfB-Sportdirektor auf keinen Fall interpretieren sollte: „Sehe ich aus wie ein Feuerwehrmann?“

          Bundesliga
          Michael Horeni
          Korrespondent für Sport in Berlin.

          So sah der Mann in Blau an diesem Tag ganz offensichtlich nicht aus. Und als ein Mann für die schnellen Einsätze, als einer nur für den Notfall, hat sich der 36 Jahre alte Hitzlsperger in seiner Karriere nie gesehen. Er will einer sein, der aufbaut, der dranbleibt, der intensiv an den Dingen arbeitet – und nicht zuletzt an sich selbst.

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