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Frauenfußball : Schwaches Champions-League-Comeback des FFC Frankfurt

  • Aktualisiert am

Enttäuscht: Dzsenifer Marozsan und der FFC Frankfurt spielen in Kasachstan nur 2:2 Bild: dpa

28 Reisestunden für ein Unentschieden: Der FFC Frankfurt muss sich bei seiner Rückkehr in die Champions League in Kasachstan mit einem 2:2 begnügen. Am kommenden Mittwoch geht es im Rückspiel ums Weiterkommen.

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          Zwei Schüsse auf’s Tor, zwei Gegentreffer: Zwei katastrophale Fehler und viele ausgelassene Chancen haben dem 1. FFC Frankfurt das Comeback in der Champions League der Frauenfußballerinnen verdorben. „Wir hätten gewinnen müssen. Solche Gegentore darf man einfach nicht bekommen. Die waren absolut vermeidbar. Dazu haben wir viel zu viele Torchancen liegen gelassen“, sagte FFC-Coach Colin Bell nach dem 2:2 (0:0) im Hinspiel des Sechzehntelfinals am Mittwoch beim kasachischen Meister Kazygurt Schymkent.

          Trotz der anstrengenden Reise ins rund 5000 Kilometer entfernte Schymkent wirkten die Hessinnen frisch und beherrschten die Partie beim Außenseiter von Beginn an. Doch beste Chancen blieben ungenutzt.

          Überraschende Führung

          Umso überraschender kam der Führungstreffer der Gastgeberinnen: Trotz fünf FFC-Spielerinnen im Strafraum kam die einzige Kasachin, Gulnara Gabelia, an den Ball und schloss ab (50.). Verónica Boquete konnte ausgleichen (66.), Dzsenifer Marozsan besorgte die Führung (85.). Doch eine erneute Unachtsamkeit nutzte Nikoleta Nikolic zum späten Ausgleich (90.+1).

          Trainer Bell haderte nach seiner Premiere auf internationalem Terrain mit dem Spielausgang. „Ich wollte gewinnen. Aber es geht über zwei Spiele. Jetzt steht es zur Halbzeit 2:2“, sagte der Engländer. Für das Rückspiel am 16. Oktober fordert er mehr Konzentration. „Wir dürfen keine Fehler machen, müssen hinten zu Null spielen und unsere Torchancen nutzen.“

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