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Krawalle von Fußballfans : Warnschuss, um rivalisierende Gruppen zu trennen

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In der Vergangenheit sind die Anhänger von Hansa Rostock immer wieder in den Fokus der Polizei gerückt wie hier beim Drittliga-Spiel gegen Halle Mitte Oktober. Bild: ZB

Vor dem Pokalspiel zwischen Rostock und Nürnberg ist es zu heftigen Auseinandersetzungen unter den Anhängern beider Vereine gekommen. Dabei gab die Polizei einen Warnschuss ab.

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          Im Vorfeld des DFB-Pokalspiels zwischen Hansa Rostock und dem 1. FC Nürnberg am Mittwochabend (18.30 Uhr im F.A.Z.-Liveticker zum DFB-Pokal und bei Sky) ist es in der Hansestadt nach Polizei-Angaben zu Auseinandersetzungen zwischen Fans beider Mannschaften gekommen. Wie die Polizei Rostock darüber hinaus bestätigte, wurde beim Versuch, die rivalisierenden Gruppen zu trennen, auch ein Warnschuss abgegeben. Verletzt worden sei niemand.

          Etwa 350 Personen sollen an den Auseinandersetzungen am Vormittag gegen 11.00 Uhr in der Nähe des Ostseestadions beteiligt gewesen sein. Ein Großteil davon kam aus Nürnberg. Von den fränkischen Anhängern sei zunächst die Aggression ausgegangen, teilte die Polizei mit. „Die Nürnberger Fans sind schon relativ früh am Morgen mit Reisebussen angereist und in der Nähe der Carl-Hopp-Straße ausgestiegen, wo sich die Rostocker Fan-Szene aufhält", wird Dörte Lemke, Pressesprecherin der Rostocker Polizei, bei nordbayern.de zitiert. Dort hätten die FCN-Anhänger bereits provoziert. Wenig später sei die Situation in der Nähe einer Tankstelle eskaliert.

          Der FC Hansa trat am Mittwochnachmittag via Twitter Gerüchten in Sozialen Medien entgegen, wonach über eine Absage der Partie nachgedacht werde.

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