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U-21-EM in Polen : Das sind die Fußballstars der Zukunft

  • Aktualisiert am

Marco Asensio spielt bei Real Madrid und traf im Endspiel der Champions League. Bild: Reuters

Die besten jungen Fußballer aus Europa spielen bei der U-21-EM. Einer von ihnen ist schon FC Bayern. Und ein anderer traf gar im Finale der Champions League.

          Renato Sanches reist mit dem Frust einer schwachen Saison beim FC Bayern nach Polen, Marco Asensio mit dem Schwung des Champions-League-Triumphs: Bei der U-21-EM in Polen treffen zahlreiche gestandene Profis aus Europas Top-Ligen aufeinander. Einige wollen das Turnier für Eigenwerbung nutzen, andere hoffen auf den ganz großen Durchbruch. Gleich einer Reihe von Talenten wird zugetraut, das Turnier wie einst Juan Mata oder Petr Cech zu prägen.

          Renato Sanches (19 Jahre/Portugal/Bayern München): Mit Portugal wurde der Mittelfeldspieler im vergangenen Jahr bereits Europameister, beim FC Bayern erlebte Sanches allerdings eine enttäuschende Saison. Nun kann das Nachwuchs-Talent in Polen wieder seine Klasse beweisen.

          Marco Asensio (21/Spanien/Real Madrid): Traf im Königsklassen-Finale, brachte es bei Real Madrid vergangene Saison auf 31 Einsätze und 6 Tore in Champions League und Liga. Der Angreifer war bereits bei der U-19-EM 2015 einer der auffälligsten Spieler.

          Gianluigi Donnarumma (18/Italien/AC Mailand): Gilt in Italien als Nachfolger von Torwart-Legende Gianluigi Buffon, feierte auch schon sein Debüt im A-Nationalteam. Zeigt beim AC Mailand konstant starke Leistungen und weckte damit das Interesse internationaler Topklubs.

          Max Meyer (21/Deutschland/FC Schalke): Der Mittelfeldspieler ist mit 19 Einsätzen und sechs Toren einer der erfahrensten im deutschen U-21-Team. Auch wenn er mit Schalke eine schwierige Saison hatte, gilt er als Turnierhoffnung. Wurde 2016 in Rio Olympia-Zweiter.

          Dawid Kownacki (20/Polen/Lech Posen): Der Offensivspieler wird in seiner Heimat bereits als Nachfolger von Stürmerstar Robert Lewandowski gehandelt. In 94 Spielen in Polens erster Liga kommt er auf 21 Treffer, stand auch schon im Kader des A-Nationalteams.

          Jordan Pickford (23/England/AFC Sunderland): Der Torhüter wechselte für gut 28 Millionen Euro einen Tag vor EM-Beginn vom AFC Sunderland zum FC Everton. War in Sunderland Stammspieler. Prominente Youngster wie Dele Alli oder Raheem Sterling fehlen in Englands U-21-Kader.

          Saul Ñiguez (22/Spanien/Atlético Madrid): Gehört beim Halbfinalisten der Champions League Atlético Madrid bereits zum unumstrittenen Stammpersonal. In 33 Liga- und zwölf Königsklassen-Partien erzielte der Mittelfeldspieler vergangene Saison insgesamt acht Tore.

          Federico Bernardeschi (23/Italien/AC Florenz): Lief bereits achtmal für Italiens Nationalelf auf, gehörte auch bei der EM 2016 zum Kader. In Florenz erzielte der schnelle Außenspieler vergangene Saison in 32 Serie-A-Partien elf Tore. Wird von zahlreichen Topclubs umworben.

          Bruma (22/Portugal/Galatasaray): Nach einem starken Jahr mit elf Ligatoren wechselt der schnelle Offensivspieler zu RB Leipzig. Bei der U-21-EM kann er sein Potenzial vorher noch unter Beweis stellen.

          Patrik Schick (21/Tschechien/Sampdoria Genua): Der Stürmer steht vor einem Wechsel zu Champions-League-Finalist Juventus Turin und gilt als großes Talent. Erzielte in der EM-Qualifikation in neun Einsätzen zehn Tore, absolvierte auch bereits fünf A-Länderspiele.

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